Wednesday, August 13, 2008 - admin @8:05 am
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// 31.07.08

Einige habens schon bemerkt, wir sind wieder im Lande.

Wenn wir zurueckblicken gibt es viele eindrucksvolle Momente, aber es faellt uns schwer einen Favouriten zu nennen. In Vietnam gings los und wir sind auf dem Mekong rumgeschippert, Cambodia haben wir durch die staubverschmierten Motoradhelme gesehen, das goldene Dreieck brachte uns das Highlight des Dschungeltreks. In Laos haben wir viele toruistisch unerschlossene Ecken gesehen, meist vom Motorrad aus, aber auch der Traktorreifen hielt als Transportmittel auf dem Fluss her.
Um noch ein bisschen Strandurlaub reinzupacken gings danach auf die Inseln in Suedthailand. Dann kam Burma mit seinen vielen tollen Menschen und leider genauso viel Armut. Indien hat uns sicher am meisten begeistert, einfach weil es so anders und besonders war. Dort sind wir bei 50° auf Kamelen durch die Wueste geritten, haben mit verschlafenen Augen das Taj Mahal bewundert, sind auf der Mutter Ganges an Varanasis Ghats entlanggeschippert und einfach viel Zug gefahren. Pakistan war ebenso eine Ueberraschung, im positiven Sinne, die Menschen und das eindrucksvolle Karakoram Gebirge hat sich ins Gedaechtnis gebrannt. Dann kam China, wieder viel Zugfahren und eine Stadt im Olympiafieber. Und dann die Mongolei als kroenender Abschluss, mit Natur, endloser Weite, Ruhe und mal wieder ein bisschen Bewegung. Wie soll man da einen Favouriten finden?

Aber hat ja alles ma ein Ende ;) Da wir trotz mehrfacher Versuche bei diversen Botschaften kein Visum fuer Russland erhalten haben, aber auch kein Second Entry Visum fuer China, mussten wir wohl oder uebel den Luftweg waehlen um von der Mongolei nach Berlin zu fliegen.

Und so machten wir uns frueh um 5 auf den Weg durch Ulaanbataar um mal Aeroflot zu testen, die gar nich ma so schlecht waren wie ihr Ruf.

Am Berliner Flughafen erwarteten uns meine Eltern und nach einem ersten Schnuppertest im Berliner Kreuzberg sammelten wir am Abend noch meinen Bruder ein der aus Peking angeflogen kam.

Ja, nun sind wir wieder da. Nicht alles hat so geklappt wie wir es uns anfangs vorgestellt habe, zb ganz ohne fliegen gings dann doch nich, aber im grossen und ganzen gabs keine Probleme. Wir wurden nicht beklaut noch nicht schlimm krank.

Die ganzen Eindruecke und Erlebnisse muessen sich jetzt erstma setzen und wir sind im Moment mehr oder weniger gleich wieder ausgefuellt mit den neuen Herrausforderungen wie Wohnungssuche und wieder Einleben. Sieht aber bei beiden schon ganz gut aus ;)

Nick hat sich mal die Muehe gemacht und alle Stationen in Google Earth eingetragen wer will kann die Reise also schnell mal nachfliegen.

hier klicken

Also dann, vielen Dank fuers mitlesen und bis zum naechsten Mal ;)
Nick & Teresa

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okeeeey guys, we are back in good old Germany, summer is still here and it looks like we already found a new pad in Berlin.

All in all the trip went more than well, we didn´t lose any of our stuff, we weren´t sick or anything else bad. All positive. Only annoying thing was we had to fly back from Mongolia cause Russia wouldn´t give us a visa. No chance, we tried so often that finally we didn´t want to go there anymore.

Nick drew the route into google earth, so if you like you can download that file and travel it without leaving your cozy office chair.

download google earth file here

Enjoy, and thanks for reading.
Nick & Teresa



Friday, August 1, 2008 - admin @12:51 am
Mit dem Faltboot auf dem Khovsgol Nuur

// 23.07. – 28.07.2008

Und siehe da, die Vergangenheit holt uns hier im letzten Winkel der Mongolei ein, die einzigen Kanus die man hier auftreiben kann sind Faltboote made in Germany. Nachdem wir uns (mal wieder mit Kater nach der feuchten Verabschiedung von Clemens am Abend zuvor) irgendwann aus dem Bett quälen, weil wir den zunehmenden Sonnenschein nicht mehr ignorieren können, besorge ich mit einer freundlichen Frau, die spontan als sprachkundiger Guide fungiert, die letzten essentials für unseren Trip, wie Plastikplanen und Angelzubehör. Teresa übernimmt währenddessen die Logistik und die Verpackung. Unsere ungute Vorahnung ob der zu transportierenden Massen bestätigt sich beim Beladen des Bootes. Wir können es kaum anheben, und als wir es dann doch schaffen, droht es in der Mitte zusammenzubrechen. Der Verleiher verkündet mit düsterer Miene, dass wir wohl ein Anhängerschlauchboot fuer unser Gepäck mitnehmen müssen. Der Gedanke behagt uns nicht wirklich, also soweit wie möglich auspacken, zum Flussufer tragen, wieder beladen und Wasserlage testen. Alles gut, wir gehen nicht unter und starten endlich, gegen 14 Uhr. Hier in der Mongolei ist das aber nicht so schlimm, denn es wird erst gegen 22 Uhr dunkel.


// Khovsgol Nuur, der Bruder vom Baikalsee


// keine Nachbearbeitung, das Wasser sah wirklich so aus

Uns wird sehr schnell klar, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben, wir fühlen uns wie im Paradies, fast allein auf dem mal azurblauen dann wieder türkisfarbenen Wasser, links die Berge und am rechten Seeufer endlose Wälder und Wiesen mit vereinzelten Gers. Khovsgol Nuur ist der zweitgrößte See der Mongolei, der tiefste in Zentralasien und wahrscheinlich der klarste See der Welt. Es ist unglaublich bis in welche Tiefe man den Grund sehen kann. Durch die relativ schwierige Erreichbarkeit und den (noch) relativ überschaubaren Tourismus in der Mongolei hält sich der Andrang in Grenzen, die meisten Touristen buchen sowieso einen mehrtägigen Reittrip in der Umgebung, und wir werden in den nächsten 5 Tagen auch nur einmal andere Menschen sehen.


// Am ersten Tag noch brav mit Schwimmweste

Wir halten uns von den Wellen der vereinzelten Fährschiffe fern und entschliessen uns die ruhigere und fast menschenleere Ostseite des Sees zu erkunden. Nach drei Stunden läßt die Motivation dann etwas nach, die perfekte camp site ist schnell gefunden, und wir legen an. Die Regeln bezüglich Camping hier im Nationalpark sind nicht ganz klar, laut Reiseführer kann man überall sein Zelt aufstellen während die Nationalparkbroschüre von speziell gekennzeichneten Plätzen spricht. Ich bin grad beim Feuermachen, da taucht aus dem Wald ein berittener Mongole auf, hilft mir beim Feuermachen, warnt uns in gebrochenem Englisch vor dem Ranger der uns hier wieder wegschicken würde, und verschwindet nach 5 Minuten wieder pfeifend im Wald. Wir lassen uns davon etwas verrückt machen und vermuten hinter jedem Motorboot die Wasserschutzpolizei. Kurz darauf tauchen die tatsächlich auf, legen aber mit Sirene und Blaulicht beim 200m entfernt gelegenen Ger an und lassen uns in Ruhe. Kurz nach dem Sonnenuntergang beehren uns der benachbarte Nomade und seine Frau mit einem Besuch per Ruderboot, dabei werden auch noch schnell drei Fische gefangen, ein Erfolg der uns in den 5 Tagen leider versagt bleibt. Natürlich sprechen die beiden wieder kein Englisch, die Kommunikation beschränkt sich auf gegenseitiges Zeigen des “Schumi-daumens”.


// perfekte Campsite No. 1

Am nächsten Morgen legen wir kurz am benachbarten Ger-camp an und rüsten uns mit zusätzlichem Kaffee und ein paar Eiern fürs Abendbrot aus. Mit Erstaunen nehmen wir zur Kenntnis dass die Nacht in diesem Camp pro Kopf 40 Dollar kostet, ein stolzer Preis für ein Bett in einer zugigen Jurte. Laut Aussage der Chefin darf man im Umkreis nicht campen, sie verweist uns auf ein Ger-Camp 10 km weiter. Wir sind nicht so scharf darauf, aber nicken pflichtschuldigst und machen uns auf den Weg. Kurz darauf, nach dem Passieren einiger Klippen, werden die Wellen auf einmal höher und die Breite des Sees vervielfacht sich. 140 km Nord-Süd Ausdehnung und 36 km an der breitesten Stelle sind eben nicht ohne.


// workout für die arme


// bissl größer als die Müritz

Da wir nicht unbedingt im Ger-Camp landen wollen, legen wir in der nächsten Bucht an, menschenleer, dicht bewaldet und vor allem mit einer willkommenen Senke hinterm Kieselstrand. Wir richten uns mit der gewohnten Arbeitsteilung ein, gemeinsam wird das Zelt aufgebaut, danach fange ich mit Kokeln an, während Teresa sich ums Essen kümmert. Ein bisschen angespannt sind wir trotzdem, als wir plötzlich zwischen den Bäumen Bewegungen sehen. Glücklicherweise ist es aber kein übereifriger Förster, sondern drei Wildpferde die sich von uns nicht beim Grasen stören lassen und gemächlich an uns vorbeiwandern. Die Mongolei ist das einzige Land der Welt in dem es noch Wildpferde gibt, und normalerweise bekommt man diese nur mit viel Glück und mit ortskundigem Führer zu Gesicht. Es bringt halt doch was im Nationalpark zu zelten. Am nächsten Morgen zeigt sich das Wetter nach zwei fast perfekten Tagen von seiner unangenehmen Seite, es nieselt und wir lassen fünf grade sein und beschliessen für heute aufs Weiterziehen zu verzichten. Als das Wetter sich am Nachmittag verbessert, lassen wir das Boot für zwei Stunden zum Lesen und Angeln aufs Wasser, leider wie immer ohne Erfolg sodass wir wieder mit leckeren Dosenthunfischtomatenpasta vorlieb nehmen müssen.


// nordisches Licht


// jeder darf mal Holz holen


// perfekte Campsite No. 2


// die Wildpferde liessen sich nicht stören

Am nächsten Morgen bricht unser vorletzter Kanutag an, übermorgen geht unser Flug zurück nach Ulan Bator und wir haben noch einige Kilometer Wasserweg zurückzupaddeln. Leider ist das Wetter ziemlich ungünstig, die Wolkendecke läßt keinen Sonnenstrahl durch, der Wind heult und die Wellen erinnern eher an die Zeit in Sydney. Wir versuchen erfolglos das Boot ins Wasser zu lassen, lassen das aber schnell sein, denn es wird augenblicklich überspült. Mmmhh, was tun ? Die Zeit läuft uns davon. Teresa ist dafür das Boot zurückzulassen und auf dem Landweg zum letzten Ger-camp zurückzulaufen wo wir hoffentlich Hilfe holen können um das Boot irgendwie zurückzuschleppen, oder zumindest rechtzeitig für unseren Flug zurück nach Khatgal zu kommen. Ich bin eher dafür auf ein Abflauen des Windes zu warten und bei niedrigerem Wellengang so schnell wie möglich zurückzurudern.

Leider wird das Wetter nicht wirklich besser, es fängt an zu schütten und wir müssen notgedrungen das bereits verpackte Zelt wieder aufbauen. Die Stimmung ist nicht die beste, die Temperaturen gehen steil nach unten, glücklicherweise lebt das Feuer trotz Regen noch, und wir wechseln uns damit ab, heisse Steine aus dem Feuer zu holen und in unsere Schlafsäcke zu legen. Irgendwann wirds dunkel und wir schlafen ein, mit der Hoffnung dass sich das Wetter wundersamerweise bessern wird. Falls nicht, sind die Aussichten nicht besonders rosig, wir müssten uns dann mit Badelatschen und voll bepackt einen Weg quer durch Wald zum Ger-camp bahnen, ausser einem Digitalfoto einer Karte haben nix zum Navigieren dabei. Ganz zu schweigen, was der Bootsbesitzer sagen würde, wenn wir sein Boot irgendwo in der Pampa liegen lassen.


// Warten auf besseres Wetter

Das Wetter ist am nächsten Morgen natürlich nicht wirklich besser, um uns alles grau, es ist kalt und nieselt. Aber Jammern bringt ja auch nix, mit ner Nudelsuppe und nem warmen Kaffee im Bauch packen wir unsere Siebensachen, verpacken den Müll im Boot und starten unseren Marsch quer durchs unwegsame Gelände. Glücklicherweise scheint uns das Glück aber diesmal hold zu sein, wir finden einen Trampelpfad, und während wir um die Landspitze biegen, kommt die Sonne durch, der Wind läßt nach und die Wellen werden kleiner. Wir verstecken unser Gepäck und hetzen denselben Weg zurück. Diesmal klappts auch das Boot ins Wasser zu lassen und wir geben Vollgas um in ruhigere Gewässer zu kommen.


// zurück unter Menschen


// Handpumpe

Am Ende geht alles gut aus, nach den letzten Pasta paddeln wir in Rekordzeit zurück zum Ausgangspunkt unserer Kanutour, checken wieder im Hostel ein und organisieren unseren morgigen Jeeptransfer ins drei Stunden entfernte Mörön. Der Fahrer steht am nächsten Morgen Gewehr bei Fuss und legt auch einen anderen Fahrstil als unser alter Kollege Dandar an den Tag, sodass wir mit ausreichender Zeit noch ein paar Sonnenstrahlen auf dem Flughafenvorplatz geniessen können bevor wir in die Propellermaschine steigen.

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After yet another hangover due to our last nights leaving drinks for Clemens, we eventually can’t ignore the ever improving weather and try to get going. With the spontanous help of a mongolian woman, I try to get the last remaining essentials, such as fishing gear and plastic covers while Teresa is responsible for the logistics and packing. Getting everything into the boat isn’t the issue, but afterwards, we have trouble lifting it, and when we manage, it seems to break apart. The owner tries to convince us to attach an additional boat for our supplies, but we aren’t defeated yet. So we unload the boat, carry it to the lakeside and load everything in again, fortunately we don’t sink too low, and the owner is fine too. We leave around 2 pm, but over here, that isn’t too bad as the sun doesn’t go down before 10 pm, so we have got plenty of time.

Pretty soon, we realize that doing a kayaking trip was the best thing we could have done. We are almost on our own on the lake, the colour of the water changes constantly between all shades of blue. The western shore is made of high mountains while on the eastern shore, there are endless forests and lush meadows dotted with occasional mongolian gers. Khovsgol Nuur is the second largest and deepest lake of Mongolia and probably the clearest in the world.It is unbelievable how deep one can look to the ground. As it is pretty hard to reach the lake from Ulan Bataar and the tourism in Mongolia isn’t that “bad” yet, there aren’t too many tourists here, and most of them are anyway booking multi day horse trips, that’s why during the next 5 days, we will see other tourists only once at a ger camp.

So we stay away from the occasional ferry boats and their respective waves and decide to explore the more wild and adventurous eastern shore of the lake. After three hours of paddling, the motivation decreases slightly, and pretty soon, we find the perfect campsite. The regulations in terms of “wild camping” are not too clear for us, and we are not sure whether we have to hide or not. I am just starting the fire when a mongolian on a horse appears between the trees. He helps me starting the fire, advises us to watch out for the ranger and disappears again after five minutes whistling a tune. We get even more worried and think of every boat as the lake police. Shortly later, they actually show up with siren and lights, but leave us alone and check in with the ger 200m away. At sunset, we get another visit, this time another mongolian and his wife in their fishing boat. With no english, our communication is limited to each other giving multiple “thumbs up”, they hop back into the boat and we are off to bed soon after.

The next morning, we stop at the next ger camp to restock on coffee and eggs, and get quite surprised to learn that one has to pay 40 USD for a bed in a ger. We are told that camping is absolutely illegal around here, and are pointed to the next ger camp. We nod heavily but as we are not keen on paying so much money, we decide not to go there but to spend more time on finding a well-hidden spot. After going around some cliffs, the lake opens wide and we get a glimpse of the actual size, not a small one with 140km north – south and 36 km east to west. The waves get quite high too, and when we find a nice wide bay with no human being in sight, but forests and meadows galore, we don’t need to think twice. Especielly convenient the ditch behind the beach, which makes our tent virtually invisible. We start our usual routine of pitching the tent, building a campfire and cooking when there are sudden movements between the trees. But there isn’t a ranger, but three wild horses instead grazing peacefully and not being bothered at all by us while we gape at them speechlessly. Mongolia is the only country where there are wild horses, and normally, one has to be quite lucky and needs a good local guide to potentially see one. It does have its benefits to camp in the national park after all. The next day, the weather is pretty bad, it is raining and pretty cold, so we decide to stay here for another night. When the weather improves in the afternoon, we leave for a short boat trip, fishing and reading. Reading is fine, but the fishing isn’t too successful, so it is canned tuna and tomato pasta again (but yummy too).

The next day is the second last of our kayak trip, we gotta be back at Khatgal tomorrow to catch our flight back to Ulan Bataar the following day. Unfortunately, the weather has gotten even worse, the wind is strong and the waves remind us of a surfing day in sydney. We try to put the boat into the water once but without success as the boat gets flooded by the breaking waves. Time is getting short, and Teresa suggests to leave the boat here and walk back overland to the last ger camp where we could probably get help in fetching the boat or at least get back to Khatgal with another boat, car or horses. I am rather for waiting hoping that the weather will improve in the afternoon, giving us the chance to paddle back into calmer regions instead of leaving the boat behind. Unfortunately, the weather doesn’t really get better, the opposite happens. It starts to rain heavily, and we end up pitching the tent again and hiding in our sleeping bags. The atmosphere isn’t the best, the temperature drops quite a lot, but luckily, the fire has survived until now, and we take turns to fetch hot stones from the fire to put them into our sleeping bags. Eventually, we go to sleep hoping that the weather will be better in the morning. This is our only hope, as otherwise, we have to cross the forests with flipflops and all our luggage. Apart from a digital snapshot of a map, we haven’t brought anything to navigate. And I don’t want to think about the possible reaction of the boat owner once we would have told him that he should retrieve the boat on his own somewhere on the eastern shore of the lake.

Of course, in the morning, the weather hasn’t improved significantly, after some hot noodle soup and a coffee, we pack our stuff and leave for the ger camp. We are quite lucky as we find a small pathway along the shore, and the weather is getting better and better. We walk until we reach the shore before the cliffs where the lake is calmer, then we hurry back and manage to let the boat into the water. One hour later, we are back in calmer waters and enjoy another pasta treat before heading back to Khatgal in record time. From now on, everything is downhill, we check back into our hostel and organize a jeep plus driver for the next morning to get us to Mörön airport. The driver is on time and obviously, his driving teacher was way better as he manages to get us to the airport almost one hour before planned. We use the time to catch some more sun in front of one of the most bizarre airport terminals I have ever seen. We board the plane.



Thursday, July 31, 2008 - admin @10:12 am
Dsching Dsching Dschinghis Khan……

//18. – 22.07.2008

Die 32h Zugfahrt Richtung Ulaanbataar verlaufen wieder sehr entspannt. Wir teilen das Abteil mit einem Paerchen aus Paris und der Standard der mongolischen Zuege is nochmal ein Stueck besser als der der chinesischen. An der Grenze muessen erstmal die Raeder ausgetauscht werden, damit wir auch auf die mongolischen Gleise draufpassen. Dauert ein wenig aber der Dutyfree Shop freut sich, der gesamte Zug steigt mit Unmengen von Plastetueten beladen nach den 2h Wartezeit wieder in die Abteile. Noch eine Nacht im Zug und frueh wachen wir schon kurz vor Ulan Bator auf.


// welcome to Mongolia

Am Bahnhof empfaengt uns ausser Unmengen von Hostelschleppern die Kelly Family, die aus allen Lautsprechern ihre uralten Hits entgegen plaerren. Beides ignorieren wir soweit moeglich, denn wir haben vorgebucht, um so gleich eine fuer das Visum noetige Einladung abzufassen. Und da wir ja clevere Traveller sind suchen wir uns ein Taxi mit Meter und winken dankend alle teuer klingenden Angebote der freien Fahrer ab. Nur hier sind die Taxifahrer cleverer, ein paar Tasten mehr gedrueckt und der Meter rast in Windeseile auf einen weit mehr als doppelten Preis als vorher abgelehnt. Kein guter Start, aber was solls. Dann heisst es Hostel finden. Angeblich in den obersten 2 Stockwerken des Verteidigungsministeriums gelegen versuchen wir uns Eintritt zu erkaempfen. Bevor Nick sich anfaengt mit dem Pfoertner zu hauen treten wir den Rueckzug an. Wies immer so ist steht vor dem Gebaeude zufaellig ein junger Typ, der zwar kein Englisch kann aber Deutschlehrer ist. Und der telefonisch rausfindet dass das Hostel vor ein paar Jahren umgezogen ist. Mit einem 4 Jahre alten Reisefuehrer (fuer 5$ in Vietnam erstanden) unterwegs zu sein bringt eben nicht viel.
Am Ende ziehen wir aber in ein ganz anderes Hostel, da wir fuer die leeren Betten im Dorm mitbezahlen sollen. Nicht ganz das was wir unter Doppelzimmer verstehen. Sowieso hauen uns die Preise ganz schoen um, bloed wenn man aus der anderen Richtung anreist, denn die anderen Europaeer finden alles total billig.

Jedenfalls haben wir nach 4h rumrennen endlich zwei Betten in einem Apartment, was als Dorm funktioniert, und erkunden die Stadt. Erstmal ueberrascht uns wieviel Touristen hier unterwegs sind, hatten wir nicht so erwartet. Die Stadt an sich ist sehr sozialistisch was die Gebaeude betrifft und wenn man wie ich kein kyrillisch lesen kann ist man relativ aufgeschmissen.
Zum Glueck sind aber Filme nicht uebersetzt sondern nur untertitelt und so kommen wir seit Monaten mal wieder in den Kinogenuss.


// Downtown Ulaanbaatar

Frueh um 7 steht dann Clemens im Hostel. Es hat mal wieder alles super geklappt und das ohne viel Verbiegen und wir sind praktisch zeitgleich ins Land eingereist. Clemens reist in einer Woche weiter Richtung Peking, aber die Woche wollen wir natuerlich nutzen. Eigentlich hatten wir vor uns ein paar Pferde zu mieten und durch die Gegend zu reiten aber nach ein wenig Recherche knicken wir das und buchen fuer den naechsten Tag ein Auto fuer die Strecke zum Khovsgol Lake im Norden der Mongolei. Die Strecke soll 4 Tage dauern, dann wollen wir dort reiten und entspannen, bevor es fuer uns weiter auf einen Rundtrip geht und Clemens zurueckfliegt.

Die Mongolei ist 4 mal so gross wie Deutschland, aber es wohnen nur knapp 3 Millionen Menschen hier. Davon sind ein Drittel Nomaden. Dementsprechend viele Strassen gibt es, praktisch keine. Somit ist man entweder auf die wenigen Inlandsfluege angewiesen, quetscht sich mit 20 anderen in einen 10 Sitzer Minibus oder mietet einen Jeep mit Fahrer. Wir decken uns mit essentiellen Essensvorraeten ein und dann ist der Tag auch schnell rum.

Am naechsten Morgen gehts los. Die ersten 150km sind noch Strasse und wir bekommen einen ersten Eindruck von den endlosen gruenen Weiten der Mongolei. Unser Fahrer, Dandal, scheint sein Auto schonen zu wollen, wir zuckeln mit sehr gemaessigtem Tempo durch die Gegend, alles sehr gemuetlich. Als es dann ins Gelaende freuen wir uns, endlich gehts richtig los. Haelt aber nich lange an, denn entweder sind die Federn zu hart oder die Reifen, jedenfalls macht sich jeder kleine Stein deutlich bemerkbar und als wir am Abend endlich ankommen sind wir extrem durchgeschuettelt.


// typische Aussicht

Die erste Nacht verbringen wir klassisch in einem Ger, wie hier die typischen Jurten genannt werden. Erstmal Ofen ordentlich anheizen und kuehle Getraenke mischen, richtig warm ist es nicht wirklich. Die Lage ist idyllisch, inmitten von herrlich gruenen Berge die aussehen wie riesige weiche Kissen liegt neben uns eines der wichtigsten buddhistischen Kloster der Mongolei. Wir werden auf eine kleine Fuehrung mitgenommen, aber wir sind zu erschoepft um das alles entsprechend zu wuerdigen.


// Nachtlager


// leider nicht unser Gefaehrt


// entspannen

Der naechste Tag ist wieder sehr fahrintensiv, die “Strassen” werden sandiger und Dandar immer vorsichtiger. Dafuer wird die Gegend interessanter, es wird bergiger und etwas schroffer und ein paar mehr Gruentoene kommen hinzu.
Wir sehen Unmengen von Ziegen, Schafen und Yak-Herden, und die Kleidung der Mongolen, die natuerlich fast immer auf Pferden unterwegs sind, wird traditioneller.


// Nomaden


// eine Herde Pferde


// und viele brave Schafe


// Kamele gibts auch


// Schaefer

Am spaeten Abend erreichen wir unser Nachtlager, welches an einem breitem Fluss gelegen ist, der allerdings nicht wirklich zum baden einlaedt. Zum Glueck geht hier die Sonne ersts gegen um 10 wirklich unter und so koennen wir die schicke Umgebung noch ein bisschen bewundern. Allerdings laesst sich der Mond, dem man beim Aufgehen zuschauen kann auch nicht lumpen.


// Gastgers

Der dritte Fahrtag wird dann langsam zuviel des Guten und wir freuen uns auf die Jeepfreien Tage. Nick und ich ueberlegen schon ob wir den 12 Tagestrip abbrechen, den Fahrer vom See, unserem “Endziel” zurueckschicken und lieber dann da unser Ding machen. Da auf diesem Abschnitt kein geplantes Gastger liegt, haben wir vor zu zelten. Bloed nur dass Dandal kein Wort Englisch spricht und uns das Woerterbuch praktisch nicht weiterhilft, soviel öööö und kchtschkrgs kann man einfach nich aussprechen. So wissen wir nicht was er vorhat und das grosse Raetselraten lenkt uns vom herumspringen auf den Sitzen ab.

Es dauert eine ganze Weile bis unser Fahrer sein Ziel erreicht hat aber die Extrastunde durch trockene Fluesse und kleine Schluchten lohnt sich. Wir schlagen unsere Zelte an einem superklarem Fluss auf, die Jungs machen Feuer, Dandal putzt sein Auto (gleichzeitig seine Schlafstaette) und ich kuemmer mich um die Pasta. Nach einer ersten Anstossrunde besteigt Clemens nochmal den grossen Berg an dessen Fuss wir zelten und macht ein paar Luftaufnahmen, bevor es dann wieder mit einem spektakulaerem Sonnenuntergang dunkeln wird.


// Zeltplatz


// Dandar und sein geliebter Jeep


// Bruederchen & Schwesterchen


// Abwasch


// Feuer


// Anstossrunde

Das Lagerfeuer haelt uns warm, der Fluss die Getraenke kalt und so kommen wir erst spaet in unsere Schlafsaecke. Was einen spaeten Start am Morgen zur Folge hat, was fuer keinen von uns ein Problem darstellt. Fuer einen Kaffee ist aber immer Zeit und dann gehts wieder los. Quer ueber die Weiden und durch die Flussbetten kommen wir nach Moeroen. In der groessten “Stadt” der Provinz nutzen wir mal wieder Internet und klaeren die weiteren Tage ab. Dandar und die Organisatorin des Trips ist nicht begeistert von der Umplanung aber wir koennen uns darauf einigen dass wir die 2 Tage Rueckfahrt bezahlen, was klar geht. Nun muessen wir noch einen Rueckflug buchen, nicht ganz einfach wenn keiner Englisch spricht. Nach mehreren Telefonaten machen wir das lokale “Buero” der Fluggesellschaft ausfindig, wo wir letztendlich sogar ein Ticket erstehen. Alles ein ganz schoener Kraftakt aber letztendlich klappts und wir rollen die letzten 3h bis nach Khatgal, ein Provinznest am idyllischen Khovsgol See gelegen.


// hier steppt der Baer

Nun wollen wir aber endlich mal auf einen Pferderuecken. Man sollte sich hueten mongolische Pferde als Ponies zu bezeichnen, aber sehr viel groesser sind sie nicht. Was uns ganz recht ist, denn wir sitzen alle 3 zum ersten mal auf einem Pferd. Unser Guide fuer den Tag, original im mongolischen Style gekleidet, fuehrt uns ueber traumhafte Wiesen und durch maerchenhafte Waldstuecke. Das heisst, insofern unsere Pferde auch mal laufen. Clemens hat das faulste erwischt und muss ganz schoen ackern um erstmal loszukommen. Dazu sind sie auch noch verfressen und wollen aller 5 Minuten fuer einen kleinen Snack anhalten.


// aufsteigen ist einfach


// das Pferd zum laufen zu bewegen eher nicht


// kleiner Drink zwischendurch

Nur Nicks Pferd ist ein echter Streber und laeuft unserem Guide schoen hinterher. Eine sehr lustige Aktion das ganze, aber auch nicht ganz schmerzfrei, allerdings klagen die Jungs ueber mehr Unannehmlichkeiten ;) Mongolische Saettel sind eben nicht wirklich bequem, Holzsattel, Decke drueber, das wars. Fuer einen Tag passt das schon, aber wir sind kollektiv froh uns nicht fuer einen 6 Tagestrip entschieden zu haben wie erst geplant.


// Ekumer, unser Guide

Nach einer entspannten Pause in Ekumers Huette inklusive Yak-Butterbemme und Stutenmilchkeksen gehts wieder Richtung Ger Camp. Ein dicker Regen ueberrascht uns und klatschnass kommen wir im Camp an. Die faulen Pferde werden mit jedem Meter Richtung Zuhause schneller und siehe da, Galopp geht doch! Macht auf jeden Fall echt Spass, Reiten, aber mit ein bisschen Ahnung sicher noch viel mehr.


// Heimritt

Wir schmeissen erstmal den Ofen an, funktionieren das Zimmer zur Sauna um und der gute Chingis Khan Vodka ist fuer die innere Waerme zustaendig.
Dementsprechend motiviert wandern wir -nachdem die Sonne wieder rauskommt- los um Proviant fuer die naechsten Tage zu besorgen.

Clemens muss am naechsten Morgen Richtung Moeroen fahren um da seinen Flug zu bekommen, Nick und ich haben vor den See per Kanu zu erkunden und wild zu zelten. Da Khatgal wirklich ab vom Schuss liegt gibts hier nicht viel, aber Nick klaert das ganze entschlossen indem er hinter die Ladentheke klettert und die Produktauswahl in die Hand nimmt. Denn nur mit Zeigen und Fragen was denn in der Dose drin ist kommt man nicht weit. So dauert der Einkauf nur eine knappe Stunde und bringt Schwung in die Bude und eine ganze Menge mehr Zeug in unsere Taschen als eigentlich geplant. Wir feiern unseren letzten gemeinsamen Abend mit Clemens noch bis relativ spaet in die Nacht, aber beeindruckenderweise schafft er es am naechsten Morgen tatsaechlich um 7 auf den Beinen zu sein und die Mitfahrer, die es nicht ganz so eilig haben wie er, zusammenzutrommeln und puenktlich loszukommen um seinen Flug mittags zu schaffen.

Wir drehen uns nochmal im Bett um, denn das Wetter ist eher truebe und weniger einladend fuer einen Kanutrip, aber das aendert sich noch am vormittag und nachdem wir unsere 7 Sachen zusammengepackt haben, Zelt, Schlafsaecke, Kochzeug und Kanu besorgt haben (gar nicht so einfach in einem untouristischen Nest wie Khatgal) heisst es fuer uns auch Aufbruch und Schiff ahoi.

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The 32 hours on the train to Ulaanbataar are very relaxed, as usual, the only annyoing thing is that we have to wait for a few hours while they change the wheels. (Mongolian tracks are narrower than Chinese tracks)

We arrive in UB before lunch time, and after endless hours wandering through the socialist down town we finally find a hostel with 2 spare beds. We had booked a double in another hostel but when they ask us to pay for all the other beds in a dorm to have the double we booked we leave pretty quick.

Next morning, at 7, my brother arrives from Siberia. We didn´t plan anything in particular but when we realised it could work out to meet there the timing was on our side and without bending our schedule too much we arrived only 1 day earlier than he did. He has one week in Mongolia, we have two, so we use that day to make some plans.

Originally we had the rough idea of renting or buying 3 horses and just go horse riding in the endless wides of the country, but after some research we realise it might be a bit more complicated than thought and we change our choice of transport from horses to a jeep.

Mongolia is 4 times as big as Germany but not even 3 million people leave here. And around one third are nomads, so therefore they just don´t need roads – and they don´t have any. There are a couple of domestic flights and if you don´t want to flight there are some 10 seat minibusses which take up to 20 people on 24 hour ride. Both doesn´t sound like what we had in mind so we go for the jeep option. Clemens books a flight back from Khovsgoel Lake to catch his train to Beijing in time, we buy some essentials for the trip and the next morning we are off to the wild north.

The first 150km are sealed road, but our driver loves his jeep too much to actually drive it properly. It doesn´t get any better or faster on the dirt road, but there we don´t mind it. The springs (or tires) are hard as hell and we feel every little bump.
We arrive late in the evening and are quite exhausted from that ride. The ger in which we stay for the night is situated in a pretty surrounding of beautiful green hills, an old monastery and small clear rivers. Very pretty, but we are to tired to appreciate it properly. We have hardly enough energy to mix our drinks, fire the oven and retire to the ger beds.

The next day we have another full on driving day, but we get used to the jumping and hitting our heads on ceiling. The views get more interesting and change into a rougher and more diverse countryside. We see heaps of sheep, goats, yaks and of course horses. The people look much more genuine and mongolian here, with their traditional poncho style jackets, weird hats and boots. It´s nice just to watch the things happening out side of the car and enjoy the view. This night we stay next to a nice river, enjoy a nice sunset and an even nicer moon rising, before we fall asleep.

The third day in the car makes us thinking about changing our planes. Instead of the originally planned 12 day trip we consider sending our driver back to UB as soon as we reach the lake to spend some drive-free days there. It might cost us some more money but we just don´t want to see Mongolia only from behind a jeep window. Even if the views are amazing it´s not what we had in mind.

It doesn´t make it any better that Dandar, the driver, doesn´t speak any English and therefore we just sit passively in the car to wait where he takes us. We know the rough route, but tonight we want to camp with tents and stuff and for a few hours we just don´t know what´s going on. But all good, he takes us to a beautiful spot, which we reach throgub dry river beds, small canyons and endless meadows an hour before the sun goes down (which is very late, aroun 10pm). The guys light a fire, Dandar cleans his car and I whip up some pasta. Awesome spot for camping, the mountains, the sky, birds making weird noises, a glass-clear river next to us, it doesn´t get much better than this.

The fire keeps us warm at night and the river keeps the drinks cool, so it´s quite late when we finally go to bed. Which leads to a late start in the morning, ut our driver is used to it by now and doesn´t seem to mind. Today we make it to Moeroen, which is the provincial capital and has internet. We sort out our new plans with the drivers boss, organise flight tickets back to UB (not an easy thing to do in a tiny town like that where no one speaks English) and head off to the lake.

Three hours later, and the last one in the jeep, we arrive in Khatgal, located at the southern end of the beautiful lake. We haven´t been on a horse yet and it is about time. So the next morning we set off for a one day horse trekking trip. Sounds easier than it is. The horses are small (never call them ponies! ;) ) which is fine for us. None of us has ever been on a horse, so even making them move is hard. Maybe they are just lazy or extremely hungry, but they just stop every 5 minutes. Nicks horse is “the good horse” but ours are slackers. After that day we all agree one day is enough, especially the guys complain about the non-ergonomic saddles ;) On the last kms a heavy rain surprises us, but since the horses smell home they actually prove they can gallop and walk fast! Not bad, but too late, we are drenched and have to warm up with a big fire and some stiff drinks with Chingis Khan Vodka.

A few become many and when we head off to organize the stuff for the canoe trip we have planned for the next days we are not really sober anymore. Which makes the whole shopping process much more fun. Nick climbs behind the counter to identify the stuff on the shelves (it just takes to long to point, ask what it is and then guess what they said). Finally we have everything and more than we need, so we go back to celebrate the last night before Clemens has to go back to UB.

We are more than impressed when he really gets up at 7am and gets all the people he shares a car with to get moving (he´s the only one who is really stressed since he has to get that flight), but Nick and I go to bed again. The weather doesn´t look to promising at that time of the day, so we have another few hours of sleep before we pack our stuff, carry the canoe into the water and head off to some water action.



Tuesday, July 29, 2008 - admin @10:12 am
Kashgar – Peking in drei Tagen

// 10.7.-15.7.2008

Der nächste Morgen wird besonders fuer Teresa ziemlich hart, nach Indien und Pakistan sind wir alkoholtechnisch nichts mehr gewöhnt, und der Kater ist nicht zu verachten, wir geloben Abstinenz. Viel Zeit fuer Kashgar bleibt uns nicht, denn heut gehts weiter im Galopp nach Urumqui, der Hauptstadt der Provinz Xinjiang. Es hilft auch nicht wirklich, dass die offiziellen Uhren in China alle nach Beijing Zeit laufen, obwohl das Land sich theoretisch ueber mehrere Zeitzonen erstreckt.

Auf der anderen Seite bin ich von Kashgar etwas enttaeuscht, bei einem anderen Trip nach Tibet hatten alle von dieser Stadt geschwärmt was wir nicht unbedingt nachvollziehen können, eben eine typische chinesische Stadt mit breiten Strassen und grossen Gebaeuden. Zum ersten mal seit 3 Monaten ist der Verkehr weniger chaotisch, und der Taxifahrer weigert sich sogar bei durchgezogener Linie zu wenden. Wir packen wieder unsere Siebensachen und stellen uns in die Schlange vorm Bahnhofseingang um die allgegenwärtigen Sicherheitschecks und X-Ray scans ueber uns ergehen zu lassen.

Aber natürlich geht wieder etwas schief, jetzt wo es mal drauf ankommt, versagt die chinesische Bahn obwohl das nach Aussagen von Scott und David, die seit ner Weile in China wohnen, nie vorkommt. Unser Zug verspätet sich, und jede Stunde verschiebt sich die Ankunftszeit nach hinten, angeblich wegen Bäumen auf der Strecke. Anfänglich sehen wirs noch locker, immerhin haben wir 8h Puffer in Urumqui bevor der Anschlusszug nach Peking fährt. Aber natürlich kommt es wie es kommen muss. Die letzte Ansage prophezeit eine Verspätung von sagenhaften 10h, ein Raunen geht durch die überfüllte Wartehalle und der Massenexodus setzt ein. Nun ist guter Rat echt teuer, denn wir reden nicht ueber einen verpassten Zug von Berlin nach Dresden, sondern zwischen Kashgar und Peking liegen ungefähr 3000km. Glücklicherweise hilft uns der chinesische Travelagent weiter, und bucht für den nächsten Morgen Flüge nach Urumqui. Aber was machen wir jetzt mit den nicht ganz billigen Zugtickets ? Nach 30 Minuten Warten in der Warteschlange vorm “ticket room” versteht die unfreundliche Frau auf der anderen Seite nur Bahnhof und weigert sich die Tickets zurückzunehmen, bei den meisten Chinesen vor mir war das kein Problem. Vielleicht hilft es wenn man auf chinesisch zurückschreien kann. Glücklicherweise finde ich einen des Englischen Mächtigen Bahnhofsbeamten, der das Schreien für mich übernimmt und unser Budget wieder etwas entlastet.

Also zurück ins Hostel wo Scott und David ziemlich dumm gucken als wir wieder einchecken. Scott fliegt auch am nächsten Morgen nach Urumqui und von dort weiter nach Shanghai, während David noch nicht arbeiten muss und sich bei einem Chinesen einklinkt der noch Mitfahrer sucht. Der Flug geht ohne Probleme über die Bühne, mit 5 Stunden Aufenthalt auf dem Flughafen von Urumqui probiere ich vor Langeweile und zur Belustigung der Chinesen die teilweise schmerzhaften Massagesessel aus. Ein Problem steht aber noch an, wir brauchen noch die bereits bezahlten Zugtickets nach Peking, und sollen uns mit dem Kontaktmann unseres Reiseagenten vorm Bahnhof treffen. Leichter gesagt als getan, hier tummeln sich ungefähr 1000 Leute, und obwohl wir die einzigen Ausländer sind, spricht uns niemand an. Aber auch das funktioniert letztendlich, und kurz darauf sitzen wir in unserem 1. Klasse Abteil, welches wir uns fuer die 40stündige Zugfahrt geleistet haben. Ausser uns dabei ein junger Computerfreak der aber den ganzen Tag im Gang aus dem Fenster schaut und nur zum Schlafen reinschaut, sowie ein Kriminalbeamter welcher mit zwei Kollegen aus dem Nachbarabteil einen ziemlich gefährlich aussehenden Straftäter nach Peking überführt, stilecht mit Handschellen ans Bett gefesselt. Beide sprechen kaum ein Wort englisch, sind aber davon begeistert dass ich (ab und zu) Fussball spiele und Teresa ist einfach nur “beautiful”. Ebenso wie die indischen Züge sind die chinesischen vom Feinsten, und auch an der Verpflegung mit den allgegenwärtigen chinesischen Nudelsuppen gibts nichts auszusetzen.


// Ausblick

In Peking angekommen, müssen wir dem Taxifahrer (der entgegen der offiziellen Anordnungen nicht wirklich Englisch spricht) erstmal begreiflich machen wo wir in dieser Riesenstadt hinwollen. Ich erinnere mich noch an eine U-Bahnstation in der Nähe des Hostels, ab dort irren wir schwer bepackt durch die engen Gassen der Hutongs (traditionelle chinesische Siedlungen) und fragen uns mit Händen und Füssen durch.

Peking ist voll im Olympiafieber, die Logos sind allgegenwärtig auf T-Shirts, Postern, Strassenschildern und Bussen, und wir können auf dem Weg zum Tianmen Square kaum treten vor lauter Menschen. Die Stadt ist bemerkenswert sauber, und überall wird noch Hand angelegt, um Gehwege instandzusetzen und Blumenrabatten zu pflanzen. Die Aufregung ist zuviel für uns und wir ziehen uns zurück um uns eine traditionelle “Pekingente” einzuverleiben. Die Erwartungen werden übererfüllt und wir rollen zurück ins Hostel.


// alternativ haetts Pizza per Fahrradlieferdienst gegeben

Am nächsten Tag wieder eine Mischung aus Pflichtübung und Freizeit, denn wir haben die kostbaren Zugtickets für die Fahrt nach Ulan Bator noch nicht in der Hand. Aber auf chinesische Reiseagenten kann man sich verlassen auch wenn nochmal ordentlich 50 Prozent Aufschlag dazukommen, und wir bewegen uns per hypermoderner U-Bahn zum Olympiagelände. Aber nur um enttäuscht zu werden, man hätte sich eigentlich denken können, dass Normalsterbliche wie wir ohne Security Pass nicht mal in die Nähe der Anlagen kommen. Aber das Bird’s Nest sieht auch aus der Ferne imposant aus. Nach einem ziemlich teuren chinesischen Hot pot trollen wir uns ins Hostel. Die Reisemüdigkeit scheint einzusetzen, viel haben wir von Peking nicht gesehen, und die Planungen drehen sich mehr und mehr ums Essen, aber das wird sich wohl in der Mongolei ändern, nach allem was man so über die dortige Küche hört. Am nächsten Morgen besteigen wir ohne Probleme den Zug nach Ulan Bator und freuen uns auf weitere 32h auf der Schiene.


// auf gehts in die Mongolei


// mal wieder den Buecherstapel verkleinern


// rausgucken


// chinesische Kleinstaedte bewundern


// und an der Grenze rumsitzen

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The next morning is pretty hard especially for Teresa after the drinkin the night before, after India and Pakistan which are quite “dry” countries, we aren’t used to alcohol anymore, and resolve to stay away. Kashgar is just a short stopover, today our train will leave to Urumqui where we will board the next one to go to Beijing. But on the other hand, Kashgar isn’t too exciting, just a typical chinese city with wide streets and big buildings. At least, the traffic isn’t as chaotic as during the previous three months.

So eventually, we leave for the train station and join the line for the ubiquitous security checks and X-Ray scans. At the moment, China is very alert due to the upcoming olympics as we already observed while crossing the border from Pakistan. Then, occupying quite some space in the waiting hall among the fellow chinese travellers, the unthinkable happens. Our train is delayed due to trees on the tracks, first two hours, eventually we are told that the train will be delayed ten (10) hours !!!. That means missing our connecting train from Urumqui to Beijing. Some hectic phone calls later, our chinese travel agent manages to secure two seats on the next morning flight to Urumqui while a helpful railway officer helps me getting reimbursed for our now useless train tickets although the angry ticket woman initially refuses loudly.

Scott and David are quite surprised when we check in again back into the hotel, but now we can share a cab with Scott to the airport the next morning. The flight is going fine for a change, and we spent some more 5 hours at Urumqui airport, reading, eating and checking out massage chairs. Eventually, we say goodbye to Scott who continues to Shanghai while we leave for the train station where we have to meet yet another chinese contact to be given our tickets to go to Beijing. Not the easiest task as the square in front of the train station is bustling with thousand or more people, but we manage and eventually board our posh 1st class carriage where we spend the 40 hours pretty much doing nothing again besides watching movies, reading and updating our blog.

Having arrived in Beijing, the first issue is to make the cab driver understand where we want to go. He doesn’t understand any english, fortunately I remember a metro station nearby. Looks like the chinese resolution to have a fleet of english speaking cab drivers for the olympics didn’t work out really. Apart from that, Beijing seems to be ready for the games. Everything is clean and nice, the olympic logo and rings are everywhere and t-shirts, buses, posters and so on, and most importantly, the chinese people are excited and enthusiastic. The city is packed, and we just go for a short stroll on Tianmen square before enjoying a delicious beijing roast duck which sends us rolling back to our hostel.

The next morning, we hook up with our Beijing travel agent and pick up our precious tickets for the onward travel to Ulan Bator the next day. After having finished the chores, we head towards the olympic village to visit the stadiums just to get disappointed. Of course, there is no way for us mortal beings without a badge to get anywhere close to the action. Did I mention that chinese are quite obsessed with the security regulations ? Never mind, the bird’s nest looks quite impressive from a distance too. We conclude the day with an overpriced but yummy hot pot just to get up early the next day fighting our way into the gigantic Beijing train station where our train to UB is leaving on time for a change.



Tuesday, July 15, 2008 - admin @8:05 pm
grenzerfahrung

// 09.-10.07.08

Nach der ersten Nacht seit Tagen in einem richtigen Bett faellt es uns doppelt schwer um 5.30 am Busbahnhof zu stehen. Der Busfahrer schlaeft noch (auf dem Busdach) und auch sonst ist keiner da. Supersache. Mit einer Stunde unbegruendeter Verspaetung gehts los. Der Bus muss aber erstmal angeschoben werden, Batterie leer. Aber dann nun wirklich Start. Wir haben uns Plaetze im vorderen Bereich erkaempft und koennen somit ein bisschen weiterdoesen. Wird eine recht entspannte Busfahrt. 5 Stunden spaeter erreichen wir das Grenzdorf Sost.

Beim Zoll dauert es erstmal eine Stunde bis sich Busfahrer, Zollbeamte, Narcotics-Beauftragter usw begruesst, umarmt und abgeknutscht haben. Der Bus, ca 15 Leute, alles Pakistani bis auf uns und 4 weitere Backpacker, steht doof rum und wartet. Als sich die Beamten dann mal bequemen muss es natuerlich alles ganz schnell gehen, Rucksaecke werden auf dem kleinen Holztisch entleert, Waschtaschen durchwuehlt, Buecher durchblaettert und Kisten aufgerissen. Ich muss als einzige westliche Frau im Bus in die Sonderzelle zum Koerpercheck. Da werden sogar alte Taschentuecher entknotet und Kaugummis aufgerissen! Der Koerpercheck ist aber harmlos, die nette Pakistanifrau fragt mich nur ob ich Pakistan mag, ich sag ja, sie sagt sie gar nicht. Auch nicht schlecht.


// Pakistan Special Task Cell – nich sehr einladend

Dann gehts endlich weiter, wir fahren 100m um unseren Stempel abzuholen. Dort heisst es nun nach weiteren 30minuten warten dass es nun leider leider zu spaet ist und wir die chinesische Grenze, den ersten Checkpoint von vielen auf diesem Weg, nicht vor der Schliessung erreichen. Es wird natuerlich bedauert dass es so knapp ist, aber man wills nicht riskieren. Wir sind alle supersatt, denn wegen 30minuten muessen wir in Sost bleiben, wo wir schon seit Stunden rumhaengen und es haette alles viel schneller gehen koennen.

Uns stellt das vor ein ganz anderes Problem, denn am naechsten Abend geht unser Zug von Kashgar nach Urumqui, wo wiederrum ein Anschlusszug nach Peking wartet. Alles schon bezahlt und auch nicht billig. Hektische Telefonanrufe spaeter versichert uns der nette chinesische Touragent dass er sich kuemmern will. So langsam steigt unsere Laune auch, was solls. Wir treffen einen Deutschen, der den KKH mit dem Rad bezwingt, und verbringen einen netten Nachmittag in der Sonne mit lokalem Cricketspiel und lesen. Es koennte schlimmer sein. Hauptsache wir schaffen es den naechsten Tag denn sonst wird es Mist.


// Dorfjugend beim Cricket


// und ich beim lesen

Am naechsten Morgen sollen wir um 8 antanzen. Machen auch alle, bis auf die Grenzbeamten. Die tauchen halb 10 mit glasigen Augen und halbverschlafen auf, nur um uns durchzuwinken, zum erneuten Taschendurchsuchen sind sie heute zu faul. Dafuer haben wir anderthalb Stunden da rumgestanden, schoenen Dank. Stempel holen geht diesmal schneller und wir sind optimistisch dass alles gut klappt.

Der erste chinesische Checkpoint erwartet uns am Khunjerab Pass. Wieder heisst es Taschen aufreissen, in jede Nische wird geguckt. Ein 5 koepfige Familie hats besonders schwer, mit entsprechend viel Gepaeck beladen werden sie ordentlich geloechert, da bis auf die 2 Toechter alle in einem anderen Land geboren sind sind sie aber auch sehr verdaechtig. Wir sind alle froh wieder im Bus zu sitzen, dem Familienvater wurden die SIM Karten abgenommen und einem koreanischen Backpacker das externe harddrive – alles ohne einen Grund zu nennen. Aber mit den Kollegen will man sich nich anlegen und so hofft jeder mit komplettem Gepaeck durchzukommen.

Zwei Stunden spaeter folgt der naechste Check. Diesmal werden andere Kaliber aufgefahren. Alle Taschen muessen in einer Reihe auf einen Weg gelegt werden, dann wird der erste Hund drueber geschickt, der zweite Hund folgt, das ganze wird mehrmals wiederholt, bis das Gepaeck der Familie den Hund niederlegen laesst. Die Beamten durchwuehlen und machen, wir sind alle angespannt und hoffen einfach nur dass es endlich weitergeht. Nach 20minuten finden sie sogar das Objekt welches den Hund so interessiert hat – eine Tuete Chips.

Aber die Chinesen wollen natuerlich nun erst recht beweisen dass das ganze nicht superlaecherlich ist und wuehlen weiter, geben aber irgendwann endlich auf.

Dann ist der Bus dran. Wieder beide Hunde in den Bus, unter den Bus, man hat das Gefuehl die schubsen die Viecher praktisch so lange in eine Ecke bis es scheint als haetten sie was gefunden. Waehrend die Hunde extrem desinteressiert in der Gegend rumstehen wird nun also die Klimaanlage aufgeschraubt, was gar nich so einfach ist. Dauert alles ewig und natuerlich ohne Erfolg.

Nach ueber 2 Stunden duerfen wir unser Gepaeck holen und wieder einsteigen.
Scott, einer der anderen Backpacker, stellt sofort fest das sein iPod, der im Sitznetz lag, fehlt. Nick und ich waren die letzten im Bus und Nick hatte den noch gesehen. Nun gehts richtig los. Scott, als waschechter Ami natuerlich auch nicht verlegen seinem Aerger Ausdruck zu verleihen, rast aus dem Bus und verlangt vom Oberchinesen dass die anderen Beamten die beteiligt waren ihre Taschen ausleeren. Ein kleiner Machtkampf entsteht, und tatsaechlich beginnen die Beamten zoegerlich ihre Taschen zu entleeren, aber eben jeder seine Tasche. Aber wer is schon so doof dann auch den ipod rauszuholen und zu sagen “Guck ma hier ich hab den?!” Also ohne Erfolg, aber als die Chinesen unsere grinsenden Gesichter hinter der Scheibe sehen und entdecken dass der Koreaner Photos macht wird Stress gemacht. Sie zerren den armren Kerl, der ja schon seine Festplatte abgeben durfte, aus dem Bus und er wird ziemlich unsanft herumgeschubst. Aber sie belassens beim Loeschen des Fotos (schade eigentlich).

Dann wird der Spiess umgedreht, die Chinesen, die kurz vorher noch jede Verantwortung abgelehnt haben, fuehlen sich ploetzlich verantwortlich und der ganze Bus soll austteigen und das Gepaeck durchsuchen lassen. Nur doof dass ja unser Gepaeck auf dem Hof lag und somit der ipod haette alleine hinlaufen muessen. Scott laessts dabei bleiben und wir fahren endlich weiter die naechsten 50m zum naechsten Check. Haette die Familienmutti gleich bemerkt dass auch ihr Handy gestohlen wurde waere es eine sehr interessante Situation geworden. Krasse chinesische Beamte.

Der naechste Check sieht so aus: Alle antreten, Temperatur messen (warum auch immer), Bodycheck (ich werd abgetastet, die Maenner geroentgt), Taschen auspacken (wieder mal), Taschen durch den Scanner schieben, Taschen mit irgendeinem komischen Geraet abtasten lassen.

DANN SIND WIR FERTIG!!! Wir koennens kaum glauben, es ist mittlerweile spaet abends und wir stossen mit chinesischem Schnaps und Bier aus dem Grenzshop an. Nur sind wir 4 (Scott, David und wir) die einzigen die auch wirklich durch sind. Die Familie sitzt wieder mal im Kreuzverhoer, 2 Pashtun mit langem Umhang, weissen Flatterbart und kappe werden abgefuehrt, warum auch immer.

Der Koreaner schaffts auch durch, er musste 3 Tassen Wasser trinken (warum auch immer), ein anderer wurde zum Urintest gefuerht. Ein Japaner wird einbehalten, da er beim Roentgen einen leeren Magen hatte und demnach verdaechtigt wird auf Drogen zu sein. Man muss dazu sagen, dass der Bus seit der Abfahrt um 11 nur an Grenzstops gehalten hat.

Ein Chinese, der die letzten 2 Jahre in Pakistan gelebt hat wird ebenfalls auf Verdacht einbehalten.

Im Dunkeln dann gehts also mit einem halbleeren Bus weiter, von 15 Leuten wurden 5 einbehalten, ohne konkrete Angabe von Gruenden.


// hoch die Tassen


// und cheers

Wir Ueberlebenden feiern unseren Erfolg mit dem Ersatzbusfahrer und ziemlich viel alkoholischen Getraenken. Dank langer Abstinenz unsererseits fuehrt das auch schnell zu ziemlicher Betrunkenheit und so sind wir echt froh das der lustige Busfahrer uns direkt zum Hotel faehrt und wir nur noch in die Betten fallen muessen. Was fuer ein Trip.
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After having enjoyed a proper bed for change after so many buses and trains, it’s especially hard to get up at 5 in order to show up at the bus stand in time. The bus driver is still sleeping (on the roof), and the place is pretty deserted. After one hour delay, we finally get going. Cheers, we would have liked to sleep longer. But before we can leave, we have to jump start the bus as the battery is empty. We managed to get seats in the front section of the bus, in anticipation of the 16 hours that it will take all the way to Kashgar. In between Gilgit and the border, we stop to take some more passengers on board, among them 2 backpackers from England and US (David and Scott) who work in Shanghai as english teachers. After 5 hours without any issues, we reach the pakistan border village Sost which is still 80 km from the final border pass.

At the customs, it takes almost an hour until all participants (bus driver, pakistani passengers, customs people, anti narcotics officials, soldiers) have greeted and hugged each other. The rest, some chinese and tadjik travellers as well as us 7 backpackers (2 more from japan and a korean), don’t know what to do and await the things to come. I am already quite curious how we want to make it to Kashgar in time as it is already way past midday, and we still have more than 500 km ahead of us. When the officials finally get going, there is a rush. Backpacks are emptied on a little wooden table, toiletry bags are searched, books opened and boxes opened. Teresa has the privilege of getting a body check as the only passenger, which goes to some length such as opening old chewing gum wrappers, the sticky stuff could be something else. The woman who searches her asks her whether Teresa likes Pakistan, Teresa says “yes”, the pakistan woman responds with “No”. Mmmmhh

Then we finally get back on the bus to drive for another 100m to pakistan immigration. After 30 minutes of more waiting (and the border boss shouting into a telephone), suddenly it says that we are stuck here in Sost for today as we won’t make it to the chinese side in time. Besides the rough roads and high altitude where the bus can only go 20 km/hour, the issue is that all over China, there is only one time zone (Beijing time), so the chinese border is two hours ahead of us. Of course, everybody is sorry, but the local passengers don’t really mind as they are probably used to that kind of stuff. We are pretty furious as we would have easily made it if we would have left in time and cut the customs stuff a little bit shorter. The additional problem is that we already organized the train tickets to get from Kashgar via Urumqui to Beijing, the next train is leaving the next day from Kashgar, and it is highly unlikely to make that. After some hectic phone calls, the helpful chinese travel agent (in Kashgar) gets the problem and tries to change our tickets, of course we don’t get back the full amount.

In the end, we cool down and accept the situation. Sost is quite a dump, but the sun is out, and the scenery is amazing. We meet Herbert, a fellow german and the first cyclist undertaking the KKH we meet. The day passes watching the local youth playing cricket, reading and getting invited for tea by locals. We just hope that we make it the next day to Kashgar, otherwise we might reach Beijing too late to catch our train for Mongolia.

The next day, we are supposed to be at customs at 8. Everybody does, apart from the customs officials. Finally, at 9:30, they manage to show up, pretty sleepy and just to wave us through without searching our bags again. And for that, we waited 90 minutes, cheers again. This time, we pass immigration and off we go towards the actual border at the Khunjerab pass (4700m).

At the first chinese checkpoint, everybody has to get off the bus, and the luggage is searched again, this time even more thoroughly. One officer is especially interested in my camera and flips through all pictures. One multinational family (father tadjik, mother pakistan, two daughters chinese, one son pakistan) is the main target for interrogation and search. The border officials take their sim cards and almost their phones, the korean backpackers loses his external harddrive with all his photos. And of course, all without a reason. Everybody stays quiet and eventually, we all sit in the bus again and think that the worst is over now.

Far from it, two hours, we get to the next check, this time with sniffer dogs. We have to line up our bags on the pavement while two dogs are sent past them multiple times. Everybody is quite tense, eventually the family is the victim again as the dog is positive to have found something bad in their bag. The soldiers get quite excited while they have to empty their bags again, just to find a bag of chips. Obviously, the dogs aren’t the best trained in the world.

After the bags, the bus is searched. The dogs aren’t too interested in it, but it seems as the soldiers push them into all corners in order to find something. Finally, the aircon installation has to be opened, of course nothing is found while most of the soldiers are sitting around playing with some equipment. Pretty funny but of course, we don’t dare to take pictures.

Finally we get back on the bus, now pretty convinced that we made it. But not yet, Scott is missing his iPod which was stashed into the back pocket of the seat in front of him. He speaks some chinese and gets quite furious. The only ones on the bus were chinese soldiers, so he demands that the officer searches his subordinates. After some discussion, the soldiers start to empty their pockets. The guy with the dogs has mysteriously vanished, and the iPod doesn’t show up. But the whole situation gets quite heated when the officer realizes that the whole bus is watching the scenery smiling, and the japanese backpacker even takes a photo of the chinese soldiers emptying their pockets. They rush on the bus, the japanese is pushed around, but they leave it at deleting the photo.

The chinese don’t like humiliation, and now the officer states that – as the chinese soldiers can’t be the ones to blame – they have to search the luggage of all the passengers on the bus again. Never mind that our luggage was outside the bus the whole time as were the passengers. Scott realizes that further discussion is useless, and finally convinces the officer to let us go. But he is steaming realizing that he has no power here. One hour, the tadjik family realizes that one of their mobiles got stolen too. Unbelievable.

We are now told that we have to go to immigration, and we hope this is just about getting the entry stamp into the passport. But not quite, our bags are searched again, Teresa gets a thorough body check while the male passengers get a full body rontgen scan (which isn’t too healthy, I guess).

After another two hours, while Scott, David and us are celebrating the (not yet) border crossing with chinese soup, beer and wodka (in Pakistan, there wasn’t any alcohol), it turns out that almost half of the bus has to stay here or is sent back to Pakistan the next day. One japanese tourist is suspected to be on drugs, just because the rontgen check reveals that his stomach is empty. He is forced to drink three cups of water, probably for a urine test. Another chinese who has stayed for three years in Pakistan, is suspected to plan subversive acts and has to stay as well. The same with two Pashtun (tribe from Pakistan) which are searched even more thoroughly (seams of clothes, soles of shoes), something is wrong with their visa, so the next day, they are sent back to Pakistan. At 10 pm chinese time, we finally leave, still 400km to go to Kashgar. Altogether probably the most ridicolous border crossing ever for us, and all that because of the Olympic games.

The rest of the trip is pretty hilarious, as we have stocked up on wodka and beer. The second bus driver encourages us all the time to drink, and as we aren’t used to that anymore, we get quite drunk. Luckily, they drop is right in front of the hotel at 3 in the morning, where we only have to make it through the lengthy registration procedure before falling into our beds. What a trip.



Sunday, July 13, 2008 - admin @7:55 pm
Pakistan – no woman, no cry

// 04.- 08.07.08

Auf der langen Rueckfahrt nach Delhi haben wir viel Zeit zum lesen, rausgucken und entspannen bevor uns dann wieder ein straffer Zeitplan erwartet. Wir haben zwischen Ankunft am Vormittag und Weiterfahrt am Abend nur 10Stunden, in denen wir Botschaften, Postaemter und diverse andere Checkpoints abhaken muessen. Aber es klappt alles perfekt, und diesmal schaffen wir den Zug auch ganz entspannt was uns noch Zeit fuer einen Schwatz mit einem ziemlich durchgeknalltem Hindupriester gibt. Und dann liegen wir schon wieder in der Koje, auf dem Weg nach Amritsar.

Am fruehen Vormittag erreichen wir die geschichtstraechtige Stadt (hier wurden ca. 1930 tausende von Menschen aus naechster Naehe von den Briten bei einer friedlichen Demo niedergeschossen) haben aber weder Nerv noch Zeit mit dem Gepaeck uns etwas anzusehen. Der goldene Tempel hier ist das heiligste fuer die Sikhs und sicher sehenswert, aber wir bevorzugen einen Kaffee und Ruhe.

Von hier zur pakistanischen Grenze sind es nur 30km, was wir kurz vor knapp (die Grenze macht um 4 Feierabend) auch erreichen. Haetten wir noch 2 Stunden da gewartet waaeren wir in den Genuss einer wohl sehr pompoesen aber auch irgendwie laecherlichen Schliessungsshow gekommen, in der sich Inder und Pakistani mit viel Geschiesse und Gebruell zeigen wer der Chef ist. Naja, lieber erstmal ankommen.

Nun sind wir also in Pakistan. Eigentlich wollten wir ueber Tibet nach China einreisen aber die Grenze war immer noch dicht und somit hatten wir uns in Nepal ein Visa besorgt. Und so koennen wir noch den Karakoram Highway mitnehmen was ja auch nicht schlecht ist. Viel Zeit haben wir allerdings nicht, der Zug von China in die Mongolei ist gebucht (ein Gluecksfall ueberhaupt ein Ticket bekommen zu haben) und somit muessen wir mehr oder weniger durchfahren. Fuer die ca 5000km nach Peking haben wir etwas mehr als eine Woche. Und das mit lokalem Verkehrsmittel. Wir sind gespannt.


// dahinter sitzen die Maedels

Der erste Bus irritiert gleich mal. Da Frauen getrennt von Maennern sitzen und das ganze auch durch eine Art Viehgitter sauber getrennt ist werde ich im Bus angestarrt als haette ich einen Bikini an. Dabei hatte ich mich vorsorglich in mein Pakistan Kostuem geworfen welches jegliche Koerperkonturen absolut verhuellt. Aber einen Schleier werf ich mir nich ueber, was schonmal auffaellt. Aber es sind alle sehr nett, nur eben verwundert und so darf ich bei den Maennern sitzen.

Lahore selber gefaellt mir auf den ersten Blick nicht besonders, die Millionenstadt ist extrem versmogt und Atmen faellt schwer. Aber beim abendlichen Streifzug durch die Gegend fallen uns dann doch eine Menge toller Gebaeude auf, wahrscheinlich gibt es hier doch eine Menge zu entdecken. Was wir allerdings nicht entdecken sind Frauen. Man muss sich die Prager Strasse vorstellen, komplett ueberfuellt und dicht gedraengt, und man sieht KEINE EINZIGE Frau. Keine. Total komisch. Im Restaurant dann sind ein paar westliche Frauen zu sehen, ansonsten bleibt Lahore fuer uns eine Stadt der Maenner. Aber das ist auch im Rest des Landes so wie sich zeigen wird.


// Blick vom Restaurant in der Old City

In Lahore haben wir nur eine Nacht die wir zu 5. in einem Dorm verbringen. Bei 40° Aussentemperatur fuehren die stuendlichen Stromausfaelle (und damit kein Ventilator) dazu dass wir kein Auge zu tun und froh sind um 7 los zu muessen. Per Bus solls nach Rawalpindi gehen, welches an Islamabad angrenzt. Auf Islamabad haben wir absolut keine Lust, zumal morgen der Jahrestag des Roten Moschee Bombings ist und in der Tageszeitung schon steht dass an die 10 Attentate erwartet werden. Muss nich sein. So kaufen wir Tickets fuer den naechstmoeglichen Anschlussbus der 5h spaeter losmacht.


// leider nicht fuer diesen Bus

Am Busbahnhof quatscht uns ein junger Pakistani an und wir werden zum Tee eingeladen. Auch die folgende Einladung in seine Wohnung, die gleich neben dem Bahnhof liegt, nehmen wir an, ist ja immer interessant zu sehen wie die Leute so wohnen. Auf den 10qm schlafen 4 Jungs, die alle am Bahnhof als Verkauefer arbeiten. Es wird eine sehr lustige Runde, da wir natuerlich die Hauptattraktion sind. Und die uns schon angekuendigte Gastfreundschaft macht sich auch bemerkbar, wir werden unentwegt dazu aufgefordert zu trinken oder zu essen und unser verneinen bewirkt ernsthaftes Entsetzen. Alle sind sehr interessiert und dank XXXXXXX passablem Englisch gehts auch ganz gut mit der Kommunikation.


// Gruppenbild im einzigen Raum

Als dann unser Bus faehrt freuen wir uns ueber die guten Plaetze, letzte Reihe und los gehts. Nach 5Minuten ist klar dass wir die miesesten Plaetze haben, denn die Federn sind runter und die Strassen ebenso. Wir springen auf unseren Sitzen hin und her und hoch und runter dass es wirklich unmoeglich ist mal einen Schluck Wasser zu trinken ohne alles zu verschuetten. An Lesen ist gar nicht zu denken und schlafen ist fast gefaehrlich da wir teilweise 30cm vom Sitz abheben und nicht immer auf demselben landen. Ohne Uebertreibung – so geht das nun 17h. (siebzehn) Beim einzigen Zwischenstop besorgen wir uns Tabletten gegen Motion Sickness und eine Decke, denn die Klimaanlage ist wieder auf Kuehlkammer gedreht. Die krasseste Busfahrt bisher, keine Minute Ruhe im Koerper, es ruckelt, springt, schaukelt, ohne Pause. Total geraedert und fertig erreichen wir am naechsten Tag Gilgit. Wir haben kein Auge fuer das Wahnsinnsgebirge was sich um uns herum erstreckt sondern wollen erstmal nur schlafen.


// unterwegs

Am Nachmittag werden wir mit dem Jeep durch die kleine Stadt gefahren und sind erschrocken wieviel Militaer hier rumspringt. Ok, ist auch ein Militaerstutzpunkt aber trotzdem ist es komisch so viele Kalaschnikows auf einen Haufen zu sehen. Die Leute sind wahnsinnig nett, von ueberall hoert man ein Hallo oder wird auf einen Tee eingeladen. Die schroffen Berge um uns herum lassen erahnen wie maechtig das Karakoram Gebirge ist. Leider sind die Wolken mitgereist und verdecken so die Sicht auf die nicht wenigen Schneegipfel. X aller 8000er stehen hier rum, der K2 ist praktisch um die Ecke und Nick nimmt sich vor fuer einen Trek wiederzukommen.

Leider faehrt kein Bus nach China am naechsten Tag, was uns einen Tag unserer knapp berechneten Zeit stiehlt. Aber noch sind wir entspannt und planen stattdessen einen Tagesausflug mit Baki, dem Sohn des Hostelbesitzers und einem Fahrer ins Hunza-Tal. Die Umgebung ist sehr schroff und lebensfeindlich aber auch faszinierend. Im Hunza Tal dann erwarten uns allerdings Unmengen von Plantagen, Feldern und kleinen niedlichen Steinhaeusern. Sehr sehr huebsch das ganze. Es ist grad Aprikosenzeit und die Baeume sind mit tausenden von kleinen gelben Punkten verziert.


// Hunza Valley


// Gletscher bis ins Tal, leider liegt der Gipfel in den Wolken


// Erdrutsche am KKH sind an der Tagesordnung


// nochmal Glueck gehabt, da gings ordentlich runter


// Schulkinder bei der Hofpause


// weit weg

Karimabad gefaellt uns sehr, verwinkelte Gassen, kleine Sturzbaeche am Wegrand, viel Gruen und ueber dem Dorf ragt das Baltit fort, die ehemalige Residenz der lokalen Herrscher. Die Burg wurde zwischen 1990 und 1996 aufwendig restauriert, und wir gehen auch mal gucken und sind begeistert. Top erhalten aber alles superauthentisch, wir wuerden sofort einziehen. Auch der Blick ist nicht zu verachten, hinter der Burg tuermen sich 7000er und Gletscher glitzern in der Sonne, vor der Burg erstreckt sich das Hunza Tal.


// Ausblick


// Karimabad


// Baki und unser Jeep Wallah


// die Burg


// local dress code

Somit sind wir nicht boese ueber die “verspaetete” Weiterreise und sind froh den Tag so gut genutzt zu haben. Da Baki super Englisch spricht ist es auch sehr interessant sich mit ihm zu unterhalten und es wird immer deutlicher, dass Pakistan wirklich zu Unrecht nur mit negativen Schlagzeilen glaenzt. Aber wen interessiert es schon dass hier die gastfreundlichsten Menschen leben und es nur eine kleine Minderheit ist die den ganzen Stress verursachen. Aber die Tagesnews, 12 Tote bei einem Selbstmordattentat in Islamabad zum befuerchteten Jahrestag halten eben stark dagegen und wir sind doppelt froh weitergereist zu sein.


// Heimweg

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On the long return trip to Delhi, we have plenty of time for reading, sleeping and watching the landscape fly by before we have to rush again. Between catching the next train towards Amritsar at the pakistan border, we have only 10 hours for dealing with the mongolian embassy, looking for my EC card which should have been arrived poste restante at the General Post office, and several other things. Fortunately no negative surprises at the embassy, the visa are issued in a breeze, only my ec card can’t be located in the shabby closet which represents the poste restante facilities at the main post office of Delhi. So quite soon, we are on the tracks again, after an interesting chat to a weird hindu priest, we leave for Amritsar at night.

Early morning, we reach that historic city where almost two thousand unarmed people were gunned down by the British during a peaceful demonstration around 1930. It is also the most holy place for the Sikh population who worship at the Golden temple. We are pretty tense as we want to get to Lahore tonight crossing the pakistan border which isn’t too straightforward, so we don’t spend too much time here.

The border closes at 4pm, and more busses and rikshas, we reach there an hour before and just make it over to Pakistan in time as the procedure takes a while. India and Pakistan are not exactly friends of each other, and we pass a lot of heavily armed soldiers on either side. Two hours later, we could have watched the border closing ceremony which is a daily spectacle of marching and shouting, either side trying to impress more. But we are more worried to make it to Lahore.

So now we are in Pakistan. Originally the plan was to enter China from India via Nepal and Tibet, but as the chinese have still closed off Tibet for foreigners, the only other overland alternative is to go via Pakistan. In Kathmandu, we managed to get a visa after we had to obtain a “no objection letter” from the german embassy. So now we plan to take the Karakorum Highway crossing the Karakorum, Himalayan and Hindukush range for 1300 km between Islamabad (Pakistan) and Kashgar (China). Some call it the 8th wonder of the world, and especially for cyclists, it is on the top 5 list to undertake. The only problem is that the train tickets between Beijing and Ulan Bataar (Mongolia) that we fortunately were able to book in advance are for the 15th of july, so that leaves us a little bit more than one week to travel approximately 5000km between Lahore and Beijing. No planes. Let’s see.

The first bus going to Lahore is already quite strange as there is kind of cattle fence dividing the male and female compartments in the bus. Teresa is the only female in the male section, and although she is not showing any skin, she gets stared at as if she were naked. But that’s obviously just amazement, and everybody is quite friendly.

We are not too excited about Lahore as it is huge and absolutely polluted, breathing is quite an effort. When we check out a recommended restaurant near to the fort later though, we do find a lot of magnificent buildings and the night view of the illuminated fort reminds us of Thousand and One Night again. What we don’t manage to see though are women. Just imagine Sydney CBD at the weekend, and no SINGLE woman !!! It’s quite weird, especially when all men clad into the same white dress stare at Teresa when we walk through alleyways. That won’t change through the whole of pakistan, women are basically not existing in public. For both of us, it’s the first visit in such a strict islamic country, and with all the rather tense media feedback of Pakistan, we don’t feel too much at ease. On the other hand, we heard from fellow travellers that the people of Pakistan are most hospitable, so we are quite torn between fear and excitement.

We spend just one night in Lahore, our first time in a dorm, and we don’t feel that we missed too much. There are 5 of us, no windows, the outside temperature is 40 degrees, and due to the electricity shortage, the power is shut off three times at night for one hour, known as “load shedding”. Pakistan has even adjusted their time in order to make better use of the daylight without using electricity. The night is pretty horrible and we are happy to leave that place at 7 to catch our bus to the double city of Rawalpindi-Islamabad. On the way, we read the news and find out that for the next day, the security forces are expecting suicide attacks throughout the larger cities as it is the anniversary of the Red Mosque massacre (Lal Masjid) one year ago, when police forces stormed the Mosque killing hundreds of koran students, women and children. So we make up our mind to leave Rawalpindi the same day for the mountain regions north instead of staying another night.

While waiting for our connecting bus at the chaotic Pir Wadhai busstand, a young cookie seller approaches us and, after having some tea, invites us to his room nearby that he is sharing with his colleagues which are all from the same town south of Rawalpindi. It is a nice crowd, and of course, we are the main attraction. And as we heard before, they are extremely concerned about us. Every 5 minutes, we are offered food or drinks, and the guys get quite disappointed when we say that we aren’t hungry or don’t need to go to the bath room right now. Mubeen Ali’s english is quite alright although he hasn’t attend any school (neither did the others), and we have a good time until the bus leaves.

Initially, we are quite excited as the bus looks so much better than the ones we are used to from India and Nepal, with proper aircon and enough leg space. But soon enough we realize that the springs aren’t quite as good, and in combination with the not-so-good road, we realize that sitting in the back is actually the worst place (I know, it’s not too surprising). It’s hard to drink without spilling, reading or sleeping is absolutely impossible as we are sometimes rocked 30cm into the air when we hit another good bump. At the first stop, we luckily are able to buy motion sickness pills and a blanket, as the aircon only knows two states, on and off…..both are extreme. Altogether, the trip takes 17 hours, and certainly makes the top position for the worst busride ever. When we reach Gilgit, we don’t bother about the scenery, but look for the first hostel and start sleeping right away.

The afternoon, our hostel hosts are driving us around town with a jeep, and we are quite shocked by the amount of soldiers and weaponry we see everywhere. Gilgit is a major army location, and there have been some religious clashes between various different tribes up here. But right now, everything is fine, people are super friendly, we hear “hallo” and are invited for tea quite often. We also start to appreciate the surrounding scenery with majestic mountains and strong rivers. This region is one of the highest in the world, with the biggest concentration of 8000m and 7000m mountains. Unfortunately, the clouds have travelled with us, and we don’t get to see all of them, such as Nanga Parbat that we passed unseen the day before. The second highest mountain of the world, K2, is just around the corner, and I make up my mind to come back here for some trekking.

At the bus station, another disappointment. The next day, there will be no direct bus to Kashgar as there aren’t enough passengers. But we can spare one day, so we book tickets for two days later and leave the next morning instead for a day trip along the Karakorum Highway, visiting the Hunza valley and the main village Karimabad which is probably the most beautiful stretch. Baki, the son of the hostel owner who also runs a trekking agency and a driver join us. The landscape is rough and not exactly hospitable but that’s the fascinating aspect. Every once, we pass little villages with lush green plantations, fields and nice little houses. Right now, it is apricot time, and all the trees are full of ripe fruits. Again, we don’t experience any hostility, everybody is friendly and smiling.

Karimabad is gorgeous, stretched along the valley sides, little alleyways, streams and very green. Atop everything towers the Baltit fort which used to be the residence of the mir (the ruler of the area).The restauration between 1990 and 1996 was so thorough that it received several awards. We would move in right away, big roof top terrace with magnificent views and 7000m peaks and a glacier at the back. We spend a nice day with our two guides. Baki is just 15 but speaks very good english and explains us a lot about the local culture and people. We also talk about the issues with terrorism and suicide bombings. He finds it as horrible as we do and is really concerned about the picture of Pakistan in the world. But then we get the news of the day and we learn that the warning about suicide attacks was justified as 12 people died during an attack of a police post in Islamabad the day before. Thank god we are in the mountains.



Thursday, July 10, 2008 - admin @7:13 am
1000 und 1 nacht

Delhi ueberrascht uns positiv, vielleicht auch weil wir nix gutes erwartet haben. Im Gegensatz zu den letzten Stationen wirkt Delhi modern, relativ sauber und stressfrei. Bis auf den Verkehr natuerlich aber da sich die Kuehe hier von der Strasse relativ fernhalten, gehts halbwegs. Wir checken im angeblich am wenigsten ueblen Budget-Hostel ein, freuen uns extrem ueber die Klimaanlage was den miefigen und vor allem fensterfreien Raum gleich besser macht.

Viel wird in Delhi nicht, ausser dass wir das mongolische Visum beantragen und wieder mal eine neue Kiste fuellen die per Post nach Deutschland geschickt wird.
Am zweiten Tag heisst es dann wieder Tasche schultern und ab auf den Bahnhof. Wir wollen nach Rajasthan genauergesagt Jaisalmer, um dort mal einen Blick auf den grossen Sandkasten zu werfen. Uns erwartet wieder ein ordentlicher Trip mit dem Zug, 20 Stunden. Dank des Kamikaze-TukTuk Fahrers schaffen wir den Zug in letzter Minute, mit dem Feierabendstau in Indiens Hauptstadt haben wir nicht gerechnet, aber die Aussicht auf ein bisschen Baksheesh laesst unseren Fahrer doch noch ein paar Nischen finden durch die er sich draengeln kann.

Der Zug ist wieder sehr angenehm, leicht kalte Klima aber alles ist besser als die feuchten 40 Grad Aussentemperatur. Frueh erwartet uns schon ein sehr sandiger Ausblick, erste Sandduenen tauchen auf, hitzeoptimierte Lehm-Haeuser mit Minifenstern und flachen Daechern stehen in der Gegend rum und Ziegen, Kuehe und Menschen sammeln sich alle im Schatten der wenigen Baeume.

Ziemlich entspannt erreichen wir die Wuestenstadt aber als wir aus dem Zug stolpern erschlaegt uns erstmal eine krasse Hitzewelle. Das Thermometer schlaegt stark in Richtung 50 aus und wir verlassen unser Zimmer erst kurz vor Sonnenuntergang. Selbst dann ist es noch drueckend heiss. Jaisalmer ist bekannt fuer sein Fort und ein grosses Wuestenfestival bei dem vor allem schnelle Kamele und stylische Baerte aneinander gemessen werden. Das Festival ist leider schon vorbei, aber das Fort steht noch. Und das “noch” ist woertlich gemeint, denn die Riesensandburg rutscht immer mehr und mehr ab, leider ohne wirkliche Gegeninitiative.


// Jaisalmer Fort

Jaisalmer selber ist wie ein grosser Sandkasten. Die Burg toppt das ganze. Ein Wirrwarr aus vielen kleinen engen Gassen fuehrt durch die herrlichen Rajasthan-typischen Haeuser, die alle mit feinsten Gravierungen verziert sind. Wir kommen uns vor wie in einem Traum aus 1000 und einer Nacht und verlaufen uns erstmal ganz klassisch. Eigentlich sind wir inzwischen manchmal schon etwas Reisemuede und uebergehen Sehensweurdigkeiten fuer die Andere extra herkommen, aber das ist wirklich mal was anderes.


// Touristeninformationsbuero … Tourist Information


// Rajasthan Style

Als dann endlich die Sonne untergeht erstrahlt die Burg in dunklem Rosa und wir machen uns auf den Weg zum Dinner (was es bemerkenswerterweise in unsere leckerschmecker-top5 macht)

Am naechsten Tag gehts frueh raus, dank der spaeten Uebertragung des EM-Finales leicht uebermuedet. Wenn wir schonmal da sind wollen wir die Chance nutzen und wieder ein neues Transportmittel nutzen – Kamele. Die Wueste Thar ist ein ziemlich idealer Ort dafuer und so hatten wir bei Mr.Desert, der diesen Titel auf Lebenszeit verliehen bekommen hat und das Aushaenge-Gesicht Rajasthans ist- eine 2 Tagestour gebucht.

Lilu, ebenso ein Kandidat fuer eine Top 5 Liste, naemlich die der besten Frisuren, faehrt uns per Jeep 30km in die Wueste. Auf dem Weg zeigt er uns ein komplett verlassenes aber sehr typisches Dorf fuer diese Gegend. Ueber Nacht sind hier mehr als 1000 Bewohner vor dem Maharadscha gefluechtet, was wiederrum ein europaeischer Tourist Jahre spaeter dazu nutzte mal einen Metalldetektor anzusetzen und Unmengen von Gold und anderen Schaetzen fand. Wir finden nur dass es heiss ist und wollen weiter.


// leider den Namen vergessen

Und dann stehen sie da, unsere Kamele. Sehr coole Tierchen sind das. Ganz schoen gross, seltsame Beine und aeusserst lustige Gesichter. Lilu zeigt mir noch schnell wie man einen wuestentauglichen Turban wickelt, und schon sitzen wir auf den Ruecken der Wuestenschiffe. Mit einer genialen Falttechnik erheben sie sich, zum Glueck sind wir schwindelfrei. Und dann gehts los.

Nach 10 Minuten bin ich heilfroh dass wir nur 2 Tage gewaehlt haben denn mein Hintern tut jetzt schon weh. Bequem ist was anderes. Aber die Hitze (wir sind bei 50°C angekommen) laesst uns schnell ins Delirium verfallen und so schaukeln wir dahin. Ausser lenken muessen wir nichts machen, und das is einfach. Je nachdem wo man hinwill zieht man in die entsprechende Richtung. Meist gehorchen sie dann auch, je nachdem wie lecker der Busch in der anderen Richtung wirkt. Alles ganz entspannt. Das einzig unangenehme an Kamelen ist deren aktive Verdauung und damit verbundenen ziemlich heftigen Darmgase.


// unsere Guides … our guides


// die Mini-Karawane

Der Blick ist natuerlich der Hammer. Sand ohne Ende, ab und an ein Wuestendorf deren bunt gekleidete Bewohner auf dem Weg zur Wasserstelle sind, Ziegen hueten oder in den raren Schattenflecken abhaengen.


// und wie ueberall werden wir von den Kids verfolgt


// immer tiefer in die Wueste rein … deeper and deeper into the desert


// absatteln

Beim seeeeehr ausgedehntem Lunch werden wir lecker bekocht und halten eine wohlverdiente Siesta. Die Kamele werden von ihrer Last befreit, die Vorderbeine mit grobem Strick locker zusammengebunden und dann trotten sie davon. Die beiden Guides brauchen fast eine Stunde um sie wiederzufinden und zu satteln, aber Zeit spielt hier keine Rolle.


// siesta


// da sind sie wieder


// weiter gehts

2 Stunden spaeter mit schmerzendem Hintern aber dickem Grinsen erreichen wir unser Nachtlager. Waehrend die Jungs wieder kochen und entspannen, traben die Kamele wieder davon und wir machen es uns auf einer Duene gemuetlich um den Sonnenuntergang zu bewundern.


// Locals auf dem Heimweg


// Tageswerk geschafft, erstma abhaengen

Die Nacht verbringen wir auf Feldbetten unter freiem Sternenhimmel. Der Hammer ;) Kurz nach 5 wird es sogar mal so kuehl dass ich eine Decke brauche, aber 2 Stunden spaeter brennt die Sonne schon wieder unbarmherzig runter.


// Schlafzimmerblick

Wir schaukeln weiter, bekommen wieder viel zu viel zu Essen vorgesetzt und sind am Abend recht froh in der Ferne den Jeep zu sehen der uns abholt und nach Jaisalmer zurueckbringt. Wirklich ein tolles und einmaliges Erlebnis.
Wahrscheinlich gibt es aber idealere Zeiten zu denen es noch mehr Spass macht, zb wenn die feuchte Monsunzeit (in der es trotzdem kaum regnet aber die Luft extrem feucht ist) nicht noch zur Hitze dazukommt .

Nach den harten “Strapazen” goennen wir uns ein richtig schickes Hotel im lokalem Stil mit Blick aufs Fort. Sollte man eigentlich oefter machen aber selbst wenn der Preis fuer europaeische Verhaeltnisse klein ist erlaubt das unser Budget trotzdem nicht.

Der naechste Tag wird demnach hauptsaechlich im Zimmer verbracht, man muss das ja schliesslich nutzen, bevor es dann um 4 nach einer letzten Runde durchs Fort wieder Richtung Bahnhof geht. Diesmal haben wir nur 2-tier Betten, das heisst nur Doppelstock statt Dreierreihen und sogar mit Vorhang. Der pure Luxus, und so macht uns der 20Stunden Rueckweg auch nix aus.

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Delhi is a positive surprise but then again, our expectations weren’t too high either. Unlike our last stops in India, Delhi is quite modern, clean and relaxed. Apart from the traffic of course, but at least, there aren’t too many cows being part of it. We opt for the least negative sounding budget hostel and are extremely delighted about the aircon which makes the windowless room and the temperatures kind of bearable.

Much doesn’t happen while we are here apart from successfully applying for a mongolian visa and sending yet another box with stuff to Germany.Travelsick. What to do ? Travel More. The next day we get on the train to Jaisalmer in the West of the Rajasthan state, close to the pakistan border and in the middle of the Thar desert. That is, we almost don’t get on that train as we hadn’t taken into account the crazy rush hour traffic. And if in Asia there is a traffic jam, one can be sure that nothing goes as any square centimeter is already occupied by a vehicle. Fortunately, the baksheesh as our last option works its magic, the tuktuk driver undertakes some risky manouvers and we get there just 5 minutes before departure. Needless to say, all for nothing as the train is 45 minutes late anyway.

And we enjoy another one of the pleasant airconditioned long distance train rides with India Rail, 20 hours while outside, the temperature goes up and the landscape gets drier and drier. The houses become more heat optimized, with small windows and flat roofs while people, goats and cows gather in the shadows of the few trees. Quite relaxed, we reach the remote desert town, but once out of the cool, we are pretty shocked by the massive heat. It is somewhere close to 50 degrees, and we leave our room pretty late.Still, it’s way over 30 but at least not with the usual humidity. Jaisalmer is famous for its fort and a festival where it is mostly about camel races and finding out who has the best moustache around. Unfortunately, we missed the festival, but the fort is still there. Still, as the fort is pretty well-populated and busy, and as a a result, is sliding down more and more.

The city itself is like a huge sandpit, and the fort is hovering above all. A maze of little alley ways crisscrosses the interior where a lot of the houses -the hawelis – are made of sandstone covered with fine decorations. We feel like being in “Thousand and one night” and get properly lost. There isn’t any travel sickness anymore.

The next morning is an early one again, quite tired after the finale of the European championship, and we leave for a two day camel safari which we have booked the day before with Mr. Desert’s Sahara Travels (no, there is no sahara in india). The guy is quite a celebrity over here, being awarded the title “Mr. Desert” for a lifetime after having won the title five years in a row (probably due to the nice moustache !!) and being the “poster boy” for various ad campaigns.

Lilu, strong contender for a different top 5 list (best haircut) and one of the guides, drives us 30km out into the desert to catch up with the camel guys. On the way, we stop at an abandonded village. Some 100 years ago, the 1000 inhabitants fled overnight from a despotic maharadja, later, an early german explorer used a metal detector and got pretty rich as they whole area used to be pretty prosperous linking central asia to the indian sub continent. We are quite unexcited as it is way too hot to pay proper attention, and leave pretty soon.

And then finally, there are our camels waiting at the side of the road. Some of the coolest looking animals, pretty tall with weird legs and the funniest faces. Lilu shows Teresa quickly how to bind a turban the proper way, and then we board our ships of the desert. The camels show an impressive “folding” technique for getting up, without giving the rider too much hardship

After 10 minutes I´m glad we didn´t go for the 3 day option. My bum is already hurting, it´s not exactly comfortable. We have reached the magic 50° and the heat makes us veeeery lethargic. So we just don´t care. All we have to do is sit and steer the camels. Which is easy, to go left you pull left and to go right ..right. Most of the time that works surprisingly well. The only annoying thing are the pretty foul smelling camel farts. But you get used to everything.

The view is spectacular. Endless sand dunes and dry bush, the only coloured spots you can see are women getting water from the water holes, kids herding sheep and men chilling under the shades of the few trees.

When we stop for an extended lunch the guides whip up a delicious meal out of nothing followed by a long siesta. The camels, freed of their burden, are cruising around. Restricted by a thick rope tied around their front legs they can´t walk too far, but it still takes our guides an hour to find them. But time doesn´t matter, not at all.

Two hours later we reach our make shift camp, with sore bums and big smiles. The guys are cooking dinner while we check out the highest dune to watch the sun set. We spend the night under the stars and the pitch black desert sky. Dreamy ;)

As soon as the sun comes out the heat is back and we hop back on. Again we are filled up far to much at lunch time, which makes any activity even harder. In the late afternoon we´re quite happy to spot the jeep waiting for us. Definitely a fun experience. I guess in another season it could be even better.

We are pretty exhausted when we get back to Jaisalmer and so we´re spoiling ourselves a bit. We take a room in one of the fancy Rajasthan style hotels facing the fort. We know we should do that more often but travelling on a budget doesn´t allow that too often.

The next day we sleep in and enjoy our room, which we only leave for a last round in the fort before we leave for the train station to catch our night train back to Delhi. We have booked 2-tier which means only 4 berths per compartment and they even come with curtains. Nice. Pure luxury and so we don´t mind the 20 hours ride back at all.



Thursday, July 3, 2008 - admin @11:15 pm
templed out

Die Idee mit dem Tiger und dem Elefanten und uns fiel dann leider ins Wasser, denn der LP hat halt nicht immer recht, und die Nationalparks in Madhya Pradesh waren schon seit Anfang Juni geschlossen, aufgrund der Regenzeit. Kurzer Schock, aber 32km liegt der nächste Touristenspot, Khajuraho mit seinen Kamasutra-verzierten Tempeln.

Eine Ganztagesreise mit Bus und Zug später (irgendwie verschwimmen die Relationen was Entfernungen betrifft) Ankunft im entspannten Khajuraho an, erinnert uns irgendwie an Bagan in Burma. Das ganze Dorf ist auf den Tourismus ausgerichtet, mit positiven Aspekten (indienuntypisch sauber) und negativen. Selbst der Kauf einer Wasserflasche fuer 25 Cent (scheint hier landesweit standardisiert zu sein) führt zum lautstarken Wettbewerb zwischen den Standbesitzern in unserer Nähe, man muss dem Gewinner nach erfolgreichem Besitzübergang auch mit Handschlag versprechen, die nächste Flasche wieder bei ihm zu kaufen. Gelegentlich bekommt man auch eine Visitenkarte dazu, nur die Batterieverpackung durfte ich nicht behalten, die kommt in die Kollektion am Stand. Dass grad Nebensaison ist, führt natürlich dazu dass wir noch mehr ins Visier der verkaufswilligen Einwohner kommen, außerdem fragt man in dieser Zeit lieber vorher nach welche Gerichte von der Karte überhaupt verfügbar sind, geht meist schneller.

Die Tempelanlage wirkt ganz schön blutleer, auch oder vielleicht weil alles (wieder) indienuntypisch sauber wirkt und der Rasen schön gepflegt ist. Liegt aber vielleicht auch an unserer zunehmenden Tempelunlust und den knapp 40 Grad Umgebungstemperatur. Vom Stil mit Angkor Wat zu vergleichen (wenn auch viel kleiner), sind die Tempel sehr gut erhalten. In Khajuraho leben viele Bildhauer und Steinmetze, sagt zumindest der Reiseführer.


// wir mal ohne die Instant-Inder-Freunde auf deren Urlaubsbilder wir rumstehen

Den Skulpturen nach zu urteilen, hatten die alten Inder ein ähnliches Schönheitsideal wie es einem in westlichen Ländern von den Plakatwänden ins Gesicht knallt, Tomb Raider lässt grüßen. Anatomisch nicht immer korrekt, aber gut herausgearbeitet. Trotzdem, soviel Kamasutra gabs nicht, die Kriegsszenen überwiegen, und wir sind nach 2h froh wieder vor einem kalten Getränk zu sitzen.

Am nächsten Tag gehts schon wieder weiter zum Taj Mahal in Agra. Deutschland spielt im Halbfinale und braucht meinen moralischen Support, ich im Gegenzug aber erstmal einen Fernseher den “wir” uns dann auch gönnen. Vorher (hier ist erst 00:15 Uhr Anstoss) aber eine Pflichtrunde zu einem der Restaurants unweit des Taj Mahal, um das Essen mit einem Terrassenblick aufs Taj zu geniessen. Das Essen übertrifft unsere Erwartungen weit (und das ist inzwischen auch nicht mehr so leicht), aber dafür gibts den angepriesenen Blick nicht wirklich.


// woanders

Trotz der zu erwartenden langen (bzw. kurzen) Nacht lassen wir uns vom hartnäckigen Riksha-Fahrer dazu überreden, das berühmteste Bauwerk Indiens am nächsten Morgen gegen 6 Uhr beim sonnenaufgang und vor allen Tourgruppen zu geniessen. Deutschland gewinnt mit Glück 3:2, und wir sind am nächsten Morgen erwartungsgemäß ziemlich unansprechlich. Wer nicht da ist, ist der Fahrer, aber über Riksha-Knappheit kann man in Indien ja nicht klagen. Die sonne ist zwar entgegen der Versprechen schon aufgegangen, und wir sind nicht allein, aber der Andrang hält sich sehr in Grenzen. Wir sind kurz irritiert, dass der Eintrittspreis für Inder 10 Rupees beträgt, für Ausländer hingegen 750, schlurfen aber dann im Halbschlaf durch den Sicherheitsscanner und geniessen die Morgensonne und den Blick auf die weisse Kuppel. Mehr routiniert als engagiert drücken wir den Auslöser und liegen nach 2h wieder im Bett.


// da isser (oder es) .. there it is


// und nochma … and once more


// von nahem … close up


// von der Seite … from one side


// und von der anderen … and from the other


// zu frueh fuer uns … far too early


// ganz schoen grosse tuer … pretty big door

Insgesamt ist Agra nicht wirklich eine angenehme Stadt, man merkt ziemlich deutlich den negativen Einfluss des Massentourismus, also sind wir auch nicht allzu böse, dass wir nur einen Tag hier haben. Am nächsten Morgen wollen wir in Delhi auf die mongolische Botschaft, um das einzige ausstehende (ausser dem russischen) Visum auf unserer Reise zu beantragen. Aber auch hier gehts nicht ohne spezielle Anforderungen, diesmal wird eine offizielle Einladung eines Reiseveranstalters oder Hostels benötigt. Fällt uns wie immer zu spät ein, und geplagt von dauernden Strom- und Netzwerkausfällen verbringen wir wieder viel zuviel Zeit im Netz. Die indischen Internetcafes sind nicht nur sehr penibel in der Dokumentation unserer persönlichen Daten (entspricht fast unserem Visumsantrag), wir werden auch gebeten, unseren Fingerabdruck zu hinterlassen bevor wir uns online betätigen können.


// Kamelbus … Camel bus

Irgendwann fahren wir ohne Ticket (Delhi ist nur 4h entfernt) und genervt zum Bahnhof und nehmen den nächsten Zug nach Delhi. Die Erwartungen sind ziemlich niedrig, meine Erinnerungen von einem kurzen Arbeitsaufenthalt vor 8 Jahren sind nicht die besten, und ich bin gespannt ob es sich diesmal anders anfühlt.

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The plan with the tiger, the elephants and us didn’t really work out. The LP was wrong, and the various national parks in Madhya Pradesh were already closed due to the rainy season. But fortunately, the next interesting place isn’t far off, Khajuraho and its kamasutra decorated temples

A one-day trip later we arrive in Khajuraho, which is despite it´s touristy flair pretty relaxed. And it´s clean, a rare thing in India. The usual touts are around but we´re quite good at ignoring and no thanks are probably our most used words on that trip.

The temples seem a bit lifeless, the whole area is unusual well maintained, confusing. But we are quite tired of temples and even more tired of those 40 degrees making us constantly sweaty. Similar (same same but different) to Angkor Wat, slightly smaller and in an extremely good state.

Judging by the sculptures, the Indian hat some earlier version of Tomb Raider thing in their mind. From an anatomical point of view not always entirely correct, but there has been much love of detail put in. Which we appreciate, but still, there´s more war than love going on and so we leave after 2 hours. The cold drink in front of us is definitely more exciting right now.

We leave Khajuraho the next day and are off to Agra. The Taj Mahal is too close to miss out on it. It´s the night of the Euro2008 semi finals and Germany can´t perform if Nick is not watching. so we have to pick our hostel with that priority, satellite tv is a must. Kick off is after midnight so there is time and we check out some restaurant which is supposed to have a premium view onto the Taj Mahal. The food is great, the view is not.

An insisting Riksha guy talks us into picking us up at 5.30 so be there early. Apparently there is great light and even better there are not that many people so keen on getting up so early. Ok, why not. Thanks to the late game (but at least Germany won) we are pretty tired when walk out of the hotel. We´re there but the driver isn´t. But there´s no shortage of drivers and so we set off. When we enter the gates the sun is already up, which was kind of a selling point to see that happen there. But it is nice and quiet and it didn´t feel crowded. We pay the 750 Rupees entry fee (it´s 10 for Indians) and push ourselves through the security scans. The light is nice and it looks good. We don´t have the need to stay too long so we take some pictures and return to bed 2h later.

Agra doesn´t feel relaxed so we are not too sad about leaving after one day. We leave for Delhi where we need to get our Mongolian visa first thing. Unfortunately you need some letters of invitation and other stuff for it, so we spend half a day organising those letters. Power cuts and network crashes make it really hard and even less fun. But the hardest is to sign up for a couple of minutes online time. It´s asking every possible thing and there are places where they take your fingerprint as well.

Delhi is only 4 hours away so there are plenty of trains. That makes it easy and we take the first train leaving. Nick has worked in Delhi 8 years ago and wasn´t too impressed, so we are exciting whether that has changed or not.



Sunday, June 29, 2008 - admin @6:36 am
ghats & gods

// 13.06. – 24.06.2008

Varanasi ist eine der aeltesten noch existierenden Staedte der Welt und die heiligste Indiens. Und unser naechstes Ziel welches wir per Bussen und Nachtzug von Kathmandu ins Auge nahmen. Aber erstmal verbrachten wir das Wochenende noch in Kathmandu, was uns eine Zwangspause bescherte die uns zwar gelegen kam aber eigentlich wollten wir auch langsam raus aus der Stadt. Wir bewegten uns zwar “nur” im Backpackerviertel und zwischen diversen Botschaften ausserhalb aber die Luft war dermassen uebel dass mir teilweise schlecht wurde und der inzwischen regelmaessige Monsunregen fast schon willkommen war um ein bisschen Staub und Abgase wegzuspuelen.

Wir waeren auch schon gern auf dem Weg nach Varanasi gewesen aber an dem Freitag den wir extra vom Trek abgesaegt hatten war natuerlich Nationalfeiertag der Russen und damit fiel eine der 3 Oeffnungsstunden der Woche weg. Fuer uns hiess das Warten, denn wir hatten die Hoffnung noch nicht aufgegeben, Nepal sollte angeblich das einfachste Land sein um ein russisches Visum im Ausland zu bekommen. Aber nicht fuer uns. Als wir Montag punkt 9 mit einem dicken Stapel aller vorzuweisenden Papiere schliesslich vor dem grad der Pupertaet entschwundenen Russen sassen meinte der zwar fast ueberrascht und trocken, “nicht schlecht, ihr habt ja sogar alle Papiere” aber natuerlich gabs eine Luecke uns das Visum zu verweigern. Man muss eine Bestaetigung eines russischen Reisebueros vorweisen die einen auf der Reise komplett betreuen und dazu eine Buchung ueber den gesamten Zeitraum mit genauen Angaben des Hotels. Das hatten wir uns ueber einschlaegige Seiten besorgt und auch dafuer bezahlt – sogar nicht wenig. Allgemein ist das eine anerkannte Dienstleistung und jeder Individualreisende nutzt das. Der Typ hinter der Scheibe wusste das ganz genau aber tat so als ob und war sehr erstaunt wie billig die ganze Reiseplanung war. Einfach nur dummes Getue. Und genau das war dann seine Nische, er brauchte von dem Schreiben ein Original. Und nicht nur einen Ausdruck des offiziellen PDFs. Und das mit dem vertrauenswuerdigen Russischen UND Nepalesischen Postsystems. Alles klar. Die Art in der er uns das mitteilte – nicht ohne durch die Blume verstehen zu geben dass er ja auch nicht so einfach ein deutsches Visum bekommt – testete unsere Selbstbeherrschung aufs Auesserste.

Da das Warten auf das Original mehrere Wochen KTM bedeutet haetten und wir eigentlich mal weiter wollten musste also die BackUp Loesung herhalten, Paesse nach Deutschland schicken und wieder zurueckschicken lassen.
Ziemlich entnervt verliessen wir Nepal am naechsten Morgen mit einem superengem und stickigem Bus und fuhren bis zur Grenze, wo wir erstmal (und auch das erste Mal) einem ordentlichen Scam aufsassen. Leider war uns das schon fast bewusst aber wir konnten nix machen.

Angeblich musste unser Ticket, welches wir auf der indischen Seite bei einem Reisebuero abholten, noch telefonisch bestaetigt werden, was nochmal das doppelte des eigentlichen Tickets kosten sollte. Hatten wir noch nie machen muessen aber da das indische Zugsystem auf einer virtuellen Warteliste basiert und man da schwer durchsieht mit bestimmten Tourist-Zug, Quota und so, wollten wir nicht riskieren dass wir dann nach den weiteren 3h Busfahrt zum Bahnhof ohne Schlafplatz dastehen. Nunja, manchma kann man nix machen, auch wenn man noch so viel Plan hat von den ganzen Tricks. Der Zug selber war eine volle Enttaeuschung, nach dem ersten so positiven Erlebnis war das eher das Gegenteil. Wir hatten nur noch erste Klasse bekommen was uns auf einen angenehme Platz hoffen liess. Angenehm war nur dass wir ein “Abteil” fuer uns hatten. Nur konnte man das obere “Bett” nicht nutzen weil extrem keimig und kaputt, die 4qm wirkten eher wie eine Knastzelle, alles rostiges Metall und Pritschenstil, mit total verschmierten dreckigen Waenden und Boden. Ziemlich krass fuer eine erste Klasse. Das ganze noch mit 35 grad nachts wo man sich eh schon eklig fuehlt ,) Die Nacht war also weniger toll aber wir kamen ohne grosse Verspaetung in Varanasi an. Hier wollten wir erstmal wieder ruhig machen und nicht gleich weiter.


// erstma ausruhen … relax

Der allererste Eindruck war allerdings zu sehr gepraegt von der miesen Nacht und der dicken Schweiss und Dreckschicht auf unserer Haut. Wenn man so in einer Stadt ankommt in der es kaum befestigte Wege gibt, hunderte Kuehe rumlaufen die ihre Haufen ueberall lassen (und nicht wenige der Geruchsquellen auch menschlicher Natur sind) dann ist es erstmal eher nicht ganz so positiv.

Unser Guesthouse war aber ganz gut, direkt am Ganges an einem der Haupt-Ghats gelegen. Entlang des Flusses bieten die riesigen Steintreppen (Ghats) und festungsartigen Gebaeude eine Kulisse fuer das taegliche Treiben der echt einzigartigen Stadt. Es werden Zeremonien abgehalten, Fischerboote repariert, Cricket gespielt oder einfach nur bei einem Chillum entspannt palavert. Die extreme Verschmutzung der Mutter Ganges haelt die tausenden Pilger aber auch die Einwohner Varanasis nicht davon ab dort zu baden, ihre Waesche zu waschen, Wasserbueffel zu schrubben, Geschirr zu saeubern oder einfach nur eine Runde zu Erfrischung zu schwimmen.

An zwei wichtigen Ghats werden rund um die Uhr Menschen verbrannt deren Asche dann anschliessend auch in den Fluss wandert. Kinder, Schwangere, Schlangen, Kuehe und Sadhus (lebenslange Pilgerer) werden nicht verbrannt sondern mit Hilfe schwerer Steine im “Wasser” versenkt. Als das Wasser mal hoeher kam und ueber die Ghats schwappte war mir schon anders als nur die Fuesse das Wasser beruehrten. Aber fuer die Hindus macht das eben nix, wir sahen sogar mal jemanden eine Handvoll davon trinken. Jedenfalls, der Ganges und die Ghats machen Varanasis Erscheinung aus und sind das Zentrum aller Ereignisse.

Was natuerlich auch die Nepper und Schlepper anlockt, vor allem kleine Maedchen die Wasserkerzen und Hennabemalungen verkaufen waren anstrengend und hartnäckig. Und dann ist Varanasi bekannt fuer seine Seide. Demzufolge kennt jeder aber auch echt jeder jemanden der eine Seidenmanufaktur hat und die soll man doch bitte sofort besuchen, auch wenn man nur guckt, zur Not auch morgen. Wir machten viele lose Versprechungen aber hielten keinen davon ein, zu sagen dass man morgen guckt ist der einzige Weg da rauszukommen. Die Touts, oft kleine Jungs, laufen dann auch gern mal ein paar km neben einem her und reden pausenlos auf einen ein. Wir nahmens locker und wenn man dann mal vom Thema loskam und sich so unterhielt war es manchmal auch ganz lustig.

Die dritte Sache die man bei einem Spaziergang entlang der Ghats abweisen musste waren die unzaehligen Angebote per Boot zu fahren. Am zweiten Abend entschieden wir uns dann doch mal das zu nutzen und liessen uns von einem Ende zum anderen zu rudern. Eins der beeindruckendsten Momente auf der Reise bisher. Der stille Fluss, diese Wahnsinnskulisse und dazu ein Schauspiel nach dem anderen je nach Ghatabschnitt machten die halbe Stunde Weg zum Erlebnis.

Am Ufer brannten viele Feuer, grosse bei den Verbrennungen, kleine bei diversen Zeremonien. Alles war begleitet von verschiedenen Gesaengen und Mantras, die leicht entfernt bis zu uns drangen. Am Ziel erwartete uns dann die Hauptzeremonie mit der taeglich der Mutter Ganges und den entsprechenden Goetter gehuldigt wird. Mit viel Gesang, Geklingel, Licht und Tanz war das ein ziemliches Spektakel was auch von vielen Indern auf den Treppenstufen zusammengedraengt vefolgt wurde und mit vielen Rufen und Gebeten vervollstaendigt wurde. Wir betrachteten das ganze nur ein paar Meter dahinter vom Boot aus und waren ziemlich angetan.

Auf den paar Metern vom Boot zum Hostel wurde Nick dann allerdings ziemlich spontan von einer heiligen Kuh angegriffen. Wahrscheinlich war er zu nah dran vorbeigegangen, die Kuh stand nur eine Treppenstufe weiter oben und nahm ihn praktisch von der Seite auf die Hoerner, hob ihn leicht an und stiess ihn weg. War ein krasser Schock, auch der uns schon wieder an den Fersen klebende Seidenexperte war richtig erschrocken. Das aenderte unsere Einstellung zu den allgegenwaertigen Tieren schon etwas. Die Kuehe sind zum Teil echt riesig und vor allem so ein Wasserbueffel ist ein ordentliches Geraet mit dem man sich nicht anlegen will. Da hatten wir uns bisher keinen Kopf gemacht wenn wir uns auf den teilweise nur einen Meter schmalen Gassen aneinander vorbeigedraengt hatten.

Die Gegend nahe des Ufers war ebenso spannend die Ghats selber. Superschmale Gassen in denen es zum Teil wirklich boese roch, die aber einem auch Einblicke in winzige Raeume erlaubte in denen teilweise nicht nur Familien lebten sondern auch immer mal ein paar Ziegen mit im Raum standen. Die Wohnungen waren extrem einfach und schlicht, meist war es nur ein Raum in dem Bett, Schrank und Tv standen, in einer Ecke ein kleine Gaskocher und das wars. Da lebten dann 6 oder auch mal 8 Leute zusammen. Schon interessant und krass zu sehen aber der strenge Geruch der meist vor allem durch diese Gassen wehte liess uns meist eher schnell durcheilen, sofern Platz war.


// kleine Gassen … narrow lanes


// grosse Kuehe … wide cows

Wir blieben am Ende 5 Tage in der Stadt. Von den Sehenswuerdigkeiten sahen wir nicht viel, wir erlebten Varanasi eher durch herumlaufen, mit Leuten reden und irgendwo sitzen und gucken. Da es so eine wichtige Pilgerstadt ist war vor allem in den Vierteln am Ganges immer ein geschaeftiges Treiben von Pilgerern, Bettlern und Schleppern und es gab immer was zu gucken, auch wenns manchmal anstrengend war. Varanasi geht in die Sinne. Geruch, Akustik, die vielen Farben und das dichte Treiben – alles war intensiv. Dabei strahlte die Gegend etwas sehr spirituelles und atmosphaerisches aus.
Also gar kein Grund von Tempel zu Tempel zu wandern.


// lieber leute gucken … people watching

Nur am letzten Tag fuehrte uns Surya, ein junger Inder der uns angesprochen hatte und mit gutem Englisch uns viele Geschichten der Hindugoetter erzaehlt hatte noch ein bisschen durch die Gegend und erzaehlte uns was er wusste. Und das war eine Menge. Leider sind wir inzwischen etwas Tempelmuede und die feuchte Hitze tat ihr uebriges, so das wir uns etwas schleppen mussten. Ein kurzer Abstecher bei seiner Schwester war mal eine interessante Abwechslung zum Sightseeing um ein bisschen mehr vom Alltag zu sehen. Auf 12qm lebt er mit seiner Schwester und deren 3 kleinen Kindern zusammen. Sein Schwager arbeitet in Delhi und so kuemmert er sich um sie. Ein Bett, ein Schrank, ein kleiner Gasherd und ein TV auf einem Regal, dort leben die 5 zusammen. Eine Aussentoilette mit Schlauch zum Duschen noch dazu und das wars. Wir fandens krass, fuer ihn war es schon fast Stolz. Absolut sauber und ueberhaupt nicht so verkeimt wie die Strassen vor der Tuer war es. Nur eben absolut mini, nur ein Bett fuer alle. 40% aller indischen Familien wohnen in einem Raum zusammen, das hatte ich schonmal gelesen aber so klein hatte ich mir das nicht vorgestellt. Aber da grad ein spannender Bollywood Film im uralten Fernseher lief verliessen wir Wohnung auch relativ schnell wieder.

Es war jedenfalls sehr interessant mit Surya zu plaudern und wir erfuhren viel ueber den Glauben und die Traditionen wie zb. arrangierte Hochzeiten und wie das da alles so ablaeuft. Und in der Art wie er ueber seine Familie und seine Freundin sprach wurde auch deutlich was fuer Romantiker Inder sind, so unehrlich und grob sie manchmal wirken, so ein grosses Herz haben sie. In einem spannendem Buch was ich grad lese (Shantaram) steht dass die inder die Italiener Asiens sind und das trifft es meiner Meinung nach perfekt. In Bezug auf Familie, Liebe, Essen, Religion und auch dem leichten Hang zum Kriminellen (Mafia und so) kann man echt direkte Parallelen erkennen. Und da wir auch in Varanasi eigentlich nur freundlichen und netten Indern begegneten beschlossen wir dass wir sie echt moegen, man muss nur wissen wie man manches nehmen muss und wenns ums blanke Ueberleben geht dann verschieben sich eben die Grenzen schnell mal.

Mit diesen Eindruecken verliessen wir Varanasi nach 5 entspannten Tagen wieder und machten uns auf dem Weg Richtung Khajurao was auf der Strecke zu unserem eigentlichen Ziel, ein Tigernationalpark der wegen Monsun geschlossen war, lag.

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Varanasi is one of the oldest living cities on earth and one of the holiest as well. So there wasn’t a real question that we wanted to go there after leaving Nepal. But before that, we spent yet another weekend in Kathmandu in order to resolve our russian visa issues. On the one hand, visiting less places and taking time is a good thing, on the other hand, we got a little bit fed up with the noise, hectic and pollution of Kathmandu. The air is so bad that Teresa got quite close to throwing up several times. Sometimes, we were actually happy about the frequent monsoon showers as it made the air slightly more breathable.

The original plan had been to deal with the russian embassy on friday, get it done with in one day and leave for India on the weekend. Wishful thinking as that particular friday happened to be a public holiday in Russia and therefore a good opportunity for the embassy to close down. Nevertheless, we had heard before that Nepal should be one of the easiest places in Asia to obtain a russian visa (outside our country of residence), so we waited.

Monday came, and we lined up at the embassy gate, armed with loads of papers and documents in order to avoid any possible risk of being turned down again. The adolescent official was pretty impressed by that but it was pretty clear that he had no real intention to help us. As any traveller planning to go to Russia, we had provided an official invitation by one of the companies specialising in those kind of services, everybody pretty much knows that no real service is provided and it is just a way to get more money out of tourists, but he started to wonder which services the agency was actually providing. Especially as we (stupidly) had booked our own hotel. Eventually, he revealed the real motive for pestering us by complaining that he wouldn’t be able to obtain a visa from the german embassy himself. Tit-for-tat. Finally he turned us down on the grounds that the invitation letter needed to be original. Our anger management skills were heavily tested, and we got into an argument about (in)consistent visa requirements and the obvious disinterest of attracting foreign tourists. Of course, that didn’t change anything, and we left the place pretty furious. Now it was clear, the only option we had left was to send our passports back to Germany in order to apply there, not very relaxing.

So we left the next day, early in the morning to go to Sunauli at the indian border, yet again a crammed local bus where every available space was occupied and people got loaded and unloaded on a very frequent basis. Not to mention the annoying horn that is an ubiquitous means of signalling all over asia. Having arrived at the border, we had to change the bus in order to go to Gorakhpur where the train would leave for Varanasi. In order to fetch the tickets for the various legs of that journey, we had to find various contact persons in Sunauli. And despite travelling for such a long time, we finally fell prey to a nasty scam. The indian railway system is pretty complex, and sometimes, the seat/bed numbers are not assigned at the time of booking but at a later time. So in this case, our reservation slip didn’t state neither coach nor berth numbers. Now we do know that at every train stations, huge printouts are posted there which state the passenger names next to the respective berths. But at that time, one Mr. Bablu (which we thought was the contact of the Kathmandu travel agent) collected our printout, made a phone call to “confirm” our ticket (though it was already confirmed) and to request our berth numbers. Unfortunately, he wouldn’t tell us before we paid another 900 indian rupees which was more than the actual cost of the ticket. Although we were pretty sure that this was a scam, there wasn’t much we could do as he knew our reservation number and we were afraid that he would cancel our tickets altogether in case we didn’t pay. Eventually, at the train station, it turned out that the seat numbers he gave us were wrong as well !! After that, we discovered that ordering train tickets online is a breeze.

So the mood wasn’t the best when we reached Gorakhpur, a quite unimpressing city, only relevant for the train station (and good chicken biryani !!). And it didn’t get better when we actually saw our (supposedly) first class compartment which resembled a prison cell, with metals bars in front of the leaking window and filthy walls, beds and floor. Not too compare with the train we had taken before from Kolkata towards Nepal. But at least on time, 7 in the morning we reached Varanasi in drizzling rain.

Varanasi is also one of the most intense places in India, especially in the old city, many of the streets are covered in mud (especially in the current rainy season), there are cows everywhere, and the respective excrements too although these are of human origin as well. Pretty full on especially after the last two days of travelling, and we only wanted to reach our guesthouse. Which was pretty nice, directly overlooking the holy river Ganges, next to the main ghat.

Ghat’s are huge stone stairs which line the banks of the Ganges for around 4 km and represent the center in the daily lives of the Varanasi (also known as Benares or Banarasi) people. Ceremonies are held here, kids play cricket, boat men repair their vehicles, and sadhu’s (”holy men”) are sitting everywhere smoking charras and chatting. The river itself is polluted beyond comprehension (we decided to avoid eating fish here), but that doesn’t stop the thousands of pilgrims as well as people of Varanasi to take a dip, do the laundry or clean the water buffalos. In the hindu religion, taking a bath in the holy river cleanses one of all sins. We couldn’t convince ourselves to try that out, but then again, I am not aware of any sins ;-).

Of course, the river is also the final destination for the dead which are cremated in two “burning ghats” right next to the water, with the exception of children, pregnant women, sadhus and cows which are deemed holy and will be dumped in the river with an attached stone. Of course, the ghat’s are also the main hunting ground for all kinds of touts and people with an urgent wish to sell something, especially little girls with candles in flowerbeds and henna colours can be quite persistent. The worst though are the silk touts as Varanasi is especially known for its quality silk and clothing. Virtually everybody happens to know somebody who owns a silk factory and wanted to take us there, just for looking of course. Unless one really wants to buy something, visiting such a shop or factory is asking for trouble as the salesmen become quite persistent. So our standard response was that we were too tired, and would have a look tomorrow for sure. Problems only arose when we met the same guy the next day again. Apart from that, talking to the touts, often little kids, was often quite funny as they often joined us for one or two kilometers.

Another bestseller are boat tours along the ghat’s which are dirtcheap (at least if you bargain hard). One night, we decided to give it a go and took the boat back to our ghat which turned out to be quite impressive. Almost alone on the river in the darkness while we passed the ghats and the big antique fortlike buildings atop of them while fires illuminated the scenery. At the main gate, close to our guest house, we witnessed the daily ganga aarti ceremony where hindus worship the holy mother Ganga, quite a spectacle in sound and light, and we had the prime spot, on our boat. The excitement wasn’t over yet, on the way from the boat to the guest house, we passed the ubiquitous cows while trying to get rid of another tout when I suddenly felt a heavy push from the side and was shortly lifted in the air. That was the beginning of the dislike between cows and me, one of them hadn’t liked me passing so close giving me a strong nudge. Needless to say, I was pretty awake after that, and kept quite a distance from now on, still there was more to come.

Apart from the ghats, we also explored the little alley ways of the old city, often so small that only two people (or cows) could pass at the same time. The smells were overwhelming, and one could look straight into the little rooms where there was often 6 or 8 people living there, quite often accompanied by some goats or other living stock. Altogether, we stayed in Varanasi for 5 nice relaxed days enjoying that atmospheric place pretty much doing nothing besides sleeping, reading and sampling out the best restaurants and. After that, the plan was to visit one of the nature reserves of Madhya Pradesh (supposedly the location of Kipling’s “jungle book”) to get a glimpse of the king of the jungle.



Tuesday, June 24, 2008 - admin @6:12 am
Trekking in the clouds

//06.-12.06.2008

The Langtang Nationalpark ist der älteste Nationalpark in Nepal und ist aufgrund der fehlenden 8000m nicht ganz so bekannt wie das Annapurna und Everest-gebiet. Wir entschieden uns fuer einen Hoehenweg über die heiligen Seen von Gosainkund, der die beiden Haupttrekkingrouten Langtang Tal und Helambu verbindet und dabei den Laurebina-Pass auf 4600m überschreitet. Wir hatten genuegend Zeit eingeplant, denn ab einer Hoehe von 3500m nimmt die Gefahr der akuten Höhenkrankheit drastisch zu, und wir hatten nicht wirklich Lust auf einer Trage am Rand des Weges zu enden nur weil wir die Akklimatisation unterschätzt hatten. AMS (Acute Mountain Sickness) tritt aufgrund des geringen Sauerstoffgehaltes in Hochgebirge auf und kann im Extremfall, sofern man nicht wieder absteigt, zum Tod führen. Durch ausreichende Ruhetage sowie nicht mehr als 300-500m Höhenunterschied pro Tag kann man sich jedoch akklimatisieren und das Risiko minimieren

Am Morgen das übliche Spiel, hartes Feilschen mit dem Taxifahrer vorm Haus, wie immer lag der erste Preis 200% über dem letztendlichen, wir holperten über kleine Seitenstrassen zum Busbahnhof, und wurden von einem aus dem Gedränge auftauchenden und schon am Morgen nach Alkohol riechenden Nepalesen in einen der vielen vollbeladenen und klapprigen Bus verfrachtet, während unser Gepäck irgendwo auf dem Dach landete.

Dhunche, der Anfangspunkt unserer Route liegt ca. 120 km von Kathmandu entfernt (Luftlinie wahrscheinlich eher 40), und bei den Strassen hier ist das schon eine ganztägige Busfahrt. Um uns herum sass praktisch die gesamte Fotogalerie eines jeden alternativen Reisebueros. Wettergegerbte Haut, dicke Ringe in Grossmutternasen, bunte Kleider, Muetzen und Taschen, stechend blaue Augen in fast schwarzen Gesichtern – aber zum Glueck war das Starren gegenseitig und wir wurden genauso neugierig und interessiert gemustert.


// live Musik im Bus hat man auch nich alle Tage … live entertainment


// entlang der Serpentinen … following the serpentines


// Fahrerkabinenschmuck … bus decor

Wie zu erwarten, waren wir nach 9h heilfroh das Gefährt zu verlassen. Wir hatten zwar Sitze, aber erstens sind die nicht unbedingt nach europäischen Normen bemessen, und zweitens steigen dauernd Leute zu und aus, sodass jeder noch so kleinste Platz gefüllt wird und man sich nicht wirklich bewegen kann. Hier angekommen, konnten wir das Drama der nächsten Woche bereits erahnen, die Berge hinter uns waren in dichte Wolken gehüllt. Aber morgen würde das sicher anders aussehen, ich war auf jeden Fall froh mal wieder in den Bergen zu sein und in die Welt von Holzöfen, heissen Duschen per Wassereimer und kleinen und grossen Teekannen einzutauchen.


// endlich da … finally there


// Dhunche im Dunkeln … Dhunche at dusk


// da stehen eigtl auch noch ein paar 8000er im Bild

Am nächsten Tag gings steil bergan, wir trafen kaum Touristen auf dem Weg sondern viele Nepalesen welche zu den heiligen Seen pilgerten, meist nur ausgestattet mit dem absoluten Minimum (Plasteumhang, Flipflops und Tüte für die Wechselsachen in der Hand). Dieser Mangel an Ausrüstung wurde mit Durchhaltevermögen wettgemacht, selbst die 70jährigen Omis kümmerten sich nicht um Akklimatisierung sondern legten den Weg zum Gipfel in 1 oder 2 Tagen zurück. Wir hatten es nicht so eilig und liessen uns dafuer 3 Tage Zeit, viel Gelegenheit zum Lesen und Entspannen am gemütlich warmen Holzofen.


// Tee- und Spielpause auf der Huette


// und dazu chapati und beedis

Wir hatten gehofft den Trek noch kurz vor dem Monsun machen zu können, aber mussten mehr und mehr feststellen, dass wir da falsch lagen. Die Regenjacken und -schirme wurden das erstemal auf unserer Reise richtig genutzt, und letztendlich konnten wir während der ganzen Woche nur 2x kurz einen Blick auf schneebedeckte Berge erhaschen. Ziemlich enttäuschend wenn man bedenkt dass während der Monate Oktober und November oft tagelang keine einzige Wolke am Himmel zu sehen ist.


// das sieht dann wahrscheinlich so aus


// Wettkampf Wolken-Wir


// Wir mit leichten Vosprung, danach setzte wieder der Regen ein

Und so stiegen wir jeden Tag etwas höher, die erste Nacht verbrachten wir in Sing Gompa (3300m), danach gings nach Laurebina Yak (3900m) und letztendlich nach Gosainkund zu den Seen (4450m). Und jeden Tag das gleiche Spiel, morgens teilweise blauer Himmel der am Vormittag vollständig zuzog, gleichzeitig fing es an zu regnen, irgendwann kamen wir in unserem Tagesziel an und belegten erstmal sämtliche verfügbaren Wäscheleinen in der Nähe des Ofens um die Sachen zu trocknen. Auf jeden Fall nutzten wir die Zeit um unseren Bücherstapel abzubauen und unsere Finger mal fuer eine Weile vom Zeitfresser Internet zu lassen.


// 90% der Zeit sahs so aus … that´s how it looked for most of the time


// Hoffnungsmomente, schnell die Kamera raus


// begleitet von Sitar-Klaengen


// Ausser Pilgerern trafen wir noch ein paar Yaks mit ihren Hirten

Glücklicherweise blieben die gefürchteten Kopfschmerzen als erstes Anzeichen der Höhenkrankheit aus, aber sobald man über 3500m kommt, wird der Atem schon oft knapp, und wir schleppten uns ziemlich die Berge hoch. Umso ärgerlicher als mir dann am Ende der 3. Etappe auffällt dass ich unsere gesamten Essensvorräte im letzten guesthouse vergessen hatte. Also Rucksack absetzen und den ganzen Weg wieder zurück, nicht allzu lustig im Regen und Nebel.


// endlich fast ganz oben am See Gosaikunda kam nochma kurz die Sonne raus


// bevor in Sekunden wieder alles milchig wurde

Das Wetter änderte sich auch nicht als wir dann am 4. Tag den Pass überschritten, Sichtweite unter 5m und nicht wirklich das typische Fotowetter. Von hier ging es Richtung Helambu und Kathmandu, zuerst steil über weite Geröllfelder, immer unterbrochen von kleinen Flüssen und natürlich im Nebel. Die Wetterverhältnisse in dieser Region wurden 1992 einer Maschine von Thai Airways zum Verhängnis welche in der Nähe des Treks abstürzte. Das Dach eines nahegelegenen Guesthouse besteht teilweise aus Teilen des Wracks. Hier angekommen, waren schon ziemlich fertig, aber leider schlängelte sich der Weg entlang des Tales, hoch über dem tosenden Fluss den wir nur hörten. Hinter jeder Kante vermuteten wir das ersehnte Tagesziel, nur um enttäuscht und im strömenden Regen auf der anderen Seite wieder abzusteigen.


// und wieder runter das ganze


// hier wohnen bestimmt Feen


// und auf jeden Fall Kuehe

Am nächsten Tag gings wie gewohnt weiter, nach dem einsetzenden Regen konnte man die Uhr stellen, und die Sicht war gleich null auch wenn die Bäume im Nebel eine gespenstische und interessante Stimmung hervorriefen. Letztendlich entschlossen wir uns, die ursprünglich geplante Route etwas abzukürzen und einen Tag eher nach Kathmandu zurückzukehren um der russischen Botschaft einen Besuch abzustatten. Und siehe da, auf dieser letzten Etappe brach der Himmel plötzlich auf, nur leider mussten wir ziemlich hetzen um den letzten Bus zurück nach Kathmandu erreichen und konnten die Landschaft nicht wirklich geniessen.


// tatsaechlich, da stehen Berge


// Lodge Hinterhof


// Reispaddies


// das Ziel-Tal

Die Rückfahrt sollte nochmal zu einem Höhepunkt werden, denn kurzentschlossen nutzten wir die Möglichkeit und liessen uns auf dem Busdach nieder. Es war zwar nicht so komfortabel wie es bei den locals schien, aber nach 30 Minuten hatten wir eine steissschonende Position gefunden und konnten den Fahrtwind, die Sonne und die fantastische Aussicht geniessen, nur ab und zu gestört von tiefhängenden Strom- oder Telefonleitungen. Die Einfahrt nach Kathmandu zog sich dann wieder ueber 2h hin, wahrscheinlich bisher die Stadt mit dem schlimmsten Verkehr. Aber irgendwann hatten wir uns auch hier durchgekämpft und kamen im vertrauten Thamel an.


// mal ganz oben mitfahren


// mit interessanter Perspektive


// und gutem Weitblick


// andere hieltens ganz entspannt (wir hatten Probleme nicht runterzufallen)
(und man beachte die Hupanlage)


// von leer auf voll in kuerzester Zeit


// Einfahrt nach Kathmandu

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The Langtang National Park is one of the oldest in Nepal. Since there is no 8000 peak it´s not as famous and popular as the Annapurna and Everest region. We decided on taking a trek passing the holy lake Gosaikund which connects the bigger treks Langtang and Helambu and crosses the Laurebina pass at 4600 metres.
To avoid getting AMS (Acute Mountain Sickness) we had planned with enough time for the entire trip. AMS occurs in high altitude regions over 3500m, the lack of oxygen can even lead to death if one doesn´t descend as soon as the symptoms get worse, not better. But with enough days of rest and a difference in altitude not more than 300-500m a day it´s possible to acclimate and minimise the risk of AMS.

In the morning the same game as usual, haggling over the price of the cab ride which always started at 200% of the price we paid the day before. But anyway, we made it to the bus station and Nepali smelling of strong booze at 7 in the morning flung out luggage on top of the bus and pushing us into two tiny seats.

Dhunche, the starting point of our trip, was only 120km from Kathmandu but thanks to the quality of the “streets” that meant an entire day on the bus. Nine hours later we finally got of the bus and we were more than happy to have finally arrived. It was nice to be back in the mountains, but the thick foggy clouds didn´t look to promising. But we were optimistic and sure the next morning would be clear and the views as awesome as we´ve heard they were.

The first trekking day started very very steep. We didn´t see any tourists on the way but heaps of Nepali pilgrims which headed to the holy lake Gosaikunda. Equipped with only the very basics (plastic rain coat, plastic shopping bag and -most impressive of all – simple thongs) they worked their way up the mountain. Even the 70 years old grannies didn´t care about AMS or anything for that matter, they all went up on 4450m in one or two days. Crazy. I mean they were really really old and fragile. We wanted to take it easy and took 3 days to get there, with plenty of time for reading, relaxing and chill out on the hot stoves every lodge had burning in their dining rooms.

Actually we thought we were right in time for the PRE-monsoon season. Well thought. The first time since months we had to unpack the rain jackets and even our umbrellas from Laos came in handy. It rained and it didn´t stop for longer than an hour or two. But the rain wasn´t even such a big deal, much more annoying was the fog which hung in the mountains all the time and wouldn´t let us peek on the snowy mountains which surrounded us. In that week of trekking we had exactly 20 minutes where we actually could see something, anything apart from white and grey around us. Pretty disappointing. But there was nothing we could do and therefore we tried to take it with humour.

So we ascended day by day for a ok amount of metres keeping AMS in mind. The first night we spend in Sing Gompa (3300m), the second one in Laurebina Yak (3900m) and the highest night we spend in Gosaikunda (4450m). And everyday the same: for some small amount of time there were peeks of blue between the otherwise grey sky, getting smaller and smaller every minute until giving way to the rain clouds. Rain started, we walked and walked and at some point reached our lodge, got out of the wet clothes, occupied every available washing line around the stove and buried our faces in books, a warm tea next to us. Not too bad actually.

We were pretty lucky and didn´t have any serious AMS symptoms, but breathing was still quite hard from 3500m on. Every action takes much more strength and the everything was exhausting. Even more annoying to realize that we forgot all our food in the last guesthouse. ;( That meant triple-distance for me, not to much fun in rain and fog.

The weather didn´t change after we crossed the pass. We couldn´t see more than 5m ahead of us which made taking pictures pretty pointless. From that side we went on towards Helambu and Kathmandu, starting off steep and exhausting over big chunks of rock with some small rivers washing over them. And obviously the fog was still there. Thanks to the winds and fog in that area a Thai Airways plane crashed in 1992 next to a guesthouse (which used parts of the plane for their new roof). When we arrived at that guesthouse we were ready to unpack and chill out, but unfortunately we still had some way to go. And today that part of the trek seemed endless. Behind every corner, every big rock and every waterfall we hoped to have reached our destination for that day but we were disappointed for hours. Somehow the description of that trekking day didn´t match reality at all.

The same day we started a bit earlier than usual, but the rain started earlier as well which was slightly demotivating. But to be fair, the rain and fog hanging in the trees had something about it, in a spooky and interesting way. Finally we decided to take a shortcut and leave for Kathmandu one day earlier than we had planned before. This would give us time to visit the Russian embassy (which was only open for one hour 3 days a week.) And as if the weather was taking the piss it cleared for the last 4 hours but while almost running down the mountain to reach the bus in time we couldn´t appreciate the view and sunshine properly.

The bus ride back to Kathmandu ended up being one very big highlight in Nepal. This time we decided against the sticky and small seats IN the bus and went for the uncomfortable but airy and unusual luggage rack ON the bus. Only deep hanging electricity wires disturbed us while enjoying the great view and the hot sunshine. Best bus ride ever.